Bővebb ismertető
Jeder Mensch, der sich vor den übrigen Geschöpfen auszeichnen möchte, muB sich mit aller Kraft darum bemühen, nicht unbeachtet durchs Leben zu gehen wie das Vieh, das seiner Natúr nach den Kopf zur Erde senkt und nur für den Bauch sorgt. Unser ganzes Wesen beruht ja doch auf Geist und Körper: der Geist ist das Herrschende, der Körper mehr das Dienende in uns; den einen habén wir mit den Göttern, den anderen mit den Tieren gemein. Darumscheint es mir richtiger, wenn wir mit geistigen Mitteln Anerkennung suchen statt mit bloBen Körperkráften, und wenn wir dem Andenken an uns eine möglichst lange Dauer schaffen - das Leben selbst ist ja so kurz, das wir genieBen! Der Ruhm, den uns Reichtum und Schönheit bringen, ist ílüchtíg und vergánglich, geistíger Wert aber ein herrlicher und ewiger Besítz. Schon lange freilich habén die Menschen lebhaft darum gestritten, ob man im Kriege mehr durch Körperstárke oder durch geistige Tüchtigkeit Erfolg erzielt. Denn vor dem Beginnen ist Überlegung nötig, nach der Überlegung aber rasches Handeln. So ist jedes für sich alléin unzureichend, beides bedarf der gegenseitigen Ergánzung. Daher bildeten in altér Zeit die Könige- dies war ja überall die erste Regierungsform - ganz verschieden bald den Geist und bald den Körper aus: damals führten die Menschen noch ein Leben ohne Begehrlichkeit; jedem genügte