Bővebb ismertető
Die Vorstadt-Tiger
Es begann mit einem Anruf von Miriam. »Bradley«, sagte sie, »da sind irgendwelche jungen Burschen draußen.«
Bradley Fawcett erkannte in der Stimme seiner Frau einen Unterton von Hysterie, wie er in letzter Zeit gelegentlich zu bemerken war. Die Wechseljahre, hatte Dr. Brownlow gesagt, Sie müssen Geduld haben mit ihr. Deshalb antwortete er in einem bewußt geduldigen Ton, einem >Miriam-Ton< wie man ihn hätte nennen können, obwohl er ihn keineswegs bewußt so bezeichnet hätte.
»Du meinst, Freunde von Paul?«
»Nein. O nein. Schreckliche Burschen. Flegel. Sie haben ihm seine Bonbons abgenommen.«
»Seine Bonbons abgenommen«, echote Brad geistesabwesend. Er starrte auf den Vertrag, der vor ihm auf dem Schreibtisch lag.
»Sie haben ihn angebettelt, und er hat ihnen ein paar gegeben -aber dann haben sie ihm alle aus der Hand geschlagen!« Sie endete eine halbe Oktave höher, als sie begonnen hatte.
Rief sie bei ihm im Büro an, um ihm das mitzuteilen? Geduldig sagte er: »Beruhige dich, Miriam. Ist Paul denn traurig darüber?«
»Nein, er ist - aber sie sind draußen, verstehst du, sie sind immer noch draußen.« Danach hörte man einen Laut, der als eine Art klirrendes Krachen bezeichnet werden konnte, und dann vernahm er ihren Aufschrei: »Sie haben das Fenster eingeschlagen!«
»Was denn für ein Fenster?«
»Im Wohnzimmer - unser schönes Wohnzimmerfenster.«
Ein paar Minuten danach legte Brad den Hörer hin, zornig und mit erhitztem Kopf. Er hatte nicht die Polizei angerufen, weil sie sonst in seinem Haus erschienen wäre und mit Miriam gesprochen hätte - und weil er wußte, daß das Miriam nur noch mehr in Erregung versetzen würde. Das Fenster war nicht so wichtig, obwohl es eine große, teure Scheibe war, die es zu ersetzen galt, aber das war nicht der erste Arger, den sie mit Rowdys hatten, seit sie in der Wohnanlage >Oase< eingezogen waren.
Eines Nachts hatten Unbekannte Geoff Coopers Garagenwand mit gemeinen Schimpfworten besprüht, ein andermal waren die
»I