Bővebb ismertető
Vorwort
Warnung an alle Leser: Die Wachau kann süchtig machen! Wo man hinschaut, wird das Auge gefesselt; von der einzigartigen Landschaft des Donautals, von den altehrwürdigen Lesehöfen und den mediterran anmutenden Gärten. Dazu kommt die Gastlichkeit und Aufgeschlossenheit der Bewohner, die es noch verstehen, ihre eigenen Feste zu feiern. Solche Anlässe, bei denen man gern gesehener Gast ist, sind günstig, um auf genussvolle Weise mit dem „Wachauer" an sich Freundschaft zu schließen - gemeint ist der Wein, der auf den felsigen Terrassen gedeiht und mit seinem erfrischenden Geschmack das Lebensgefühl dieser gesegneten Gegend ins Glas überträgt.
Jedes dieser Details trägt dazu bei, den Besucher vergessen zu lassen, dass es außerhalb der Wachau eine Welt und einen Alltag gibt. Die Nachfrage seitens des Fremdenverkehrs ist dementsprechend groß. Trotzdem schafft man es in der Wachau, einen sanften Tourismus durchzuziehen und die eigene Identität zu bewahren. Schöner kann das Resümee in einem Reiseführer nicht ausfallen.
Die reiche Bebilderung wurde gemeinsam mit der Fotografin Eva Wrazdil geschaffen. Wir haben auf den vielen Fotos versucht, die wundervolle Stimmung festzuhalten, die schon die Wachaumaler bezauberte. Das Faszinierende daran: Viele der Motive, die diese Meister mit dem Pinsel auf der Leinwand fixierten, konnten wir mehr als hundert Jahre später in kaum veränderter Form mit der Kamera einfangen.
Mein Dank gilt all den Menschen in der Wachau, die ihre Zeit für ein Interview geopfert haben, die uns ihre Haus- und Kellertüren bereitwillig geöffnet und mit Hinweisen auf interessante Geschichten zur Reichhaltigkeit dieses Buches beigetragen haben.
Wien, Mai 2006 Hannes Gans