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KAPITEL 1
Ich gehöre nicht zu der Sorte von Leuten, die alles Mögliche unternehmen, um sich in Schwierigkeiten zu stürzen. Es ist eher so, dass die Schwierigkeiten sich auf mich zu stürzen scheinen. Ich versuche lediglich, von einem zum nächsten Tag zu überleben und Problemen aus dem Weg zu gehen. Ich weiß nicht, warum es nie funktioniert. Es ist unfair, ganz besonders, wenn die Weihnachtszeit vor der Tür steht und sich alle auf die Feiertage freuen. Aber wie es nun mal so ist mit meinem Glück, genau um diese Zeit rannte ich in den nächsten Berg von Problemen. Wenn man nämlich irgendetwas mit Sicherheit sagen kann auf dieser Welt, dann ist es das, dass man nie sicher sein kann, welchen Knüppel einem das Leben als Nächstes zwischen die Beine wirft.
Es war ein kalter, verregneter Morgen, und ich half meinem Freund Ganesh im Zeitungskiosk seines Onkels, als das Unglück seinen Lauf nahm.
Ganesh arbeitet nicht nur für seinen Onkel Hari, sondern er wohnt auch bei ihm, über dem Laden. Ich weiß nicht, ob Hari ein richtiger Onkel von Ganesh ist oder nur irgendein Verwandter, aber jeder nennt ihn Onkel, selbst ich. Hari ist ein netter Mann, aber nervös und zappelig, und das macht Ganesh zu schaffen. Und so tanzte Ganesh fast vor Freude, als Onkel Hari eines Tages verkündete, dass er einen ausgedehnten Familienbesuch in Indien zu unternehmen gedach-