Bővebb ismertető
Einleitung5 gibt ein IDort, Das aUes in fidi oereint, roas (Seift unb Ejerj bes Uten-fdjen begetjrt, bas feine (Erfenntnis befriebigt unb ipunberbar ertjötit, fein Éjerj labt, in bem feine Liebe ficf) näljrt, bas IDeisiieit bietet unb ^idjt, Ceben unb Befeligung, ein ein3tges, großes, tjeiliges IDort, um aUes bas ausjubrüden, as am tiefften unb mädjtigften ben ITtenfdjen erfaßt, oom Kinbe in feiner (Einfalt bis iiin 3um gereiften Denfer, ber auf ben ^ötien ber IDiffenfájaft wanbclt: Religion" (^ettinger, 2tpol. bes Ctjriftcntums I, 517).l.SReíígíon-beé 'Jíletríc^en ^ó'c^fte Satl. IDortcrflärung uní ÍPcfcn: Dem IDortlaute na(áj bebeutet Äeligion (üon relegere = iPteber fammeln, forgfältig überbenfen) bte Sammlung unb Pertiefung bes Seelenlebens in (ßott ober (non religare = anbtnben) bie (Sebunbenljeit bes (Setftes an (ßott.3nt gegenmärtigen Spra(á)gebraucí} bebeutet 21 e 11 g i o n ^ bie (gottesDeret^rung. Sie ift bie ooüe Ejtngabe bes ÍTIenfcííen an ben Sííjöpfer unb Ejerrn aEer Dinge unb umfaßt bcmnadj ben g a n= 3en tTíenfdien, 3unä(i?fta)bcn D c r ft a n b. Der Derftanb mu§ bie Jlntmort geben auf bie ^rage: (Sibt es ein t} ö di ft e s tDefcn, einen (ßott, ber mein Stijöpfcr, folglidj mein unumfíáíranfter E^crr ifi, bem id^ bienen, bcn idj etjren mu^PDa ferner alle Dölfcr bcliauptcn, ba§ fidj (ßott ben IHcnfdicn geoffenbart tjat, fo mu^ bcr JTienfdj mit feinem Derftanbc forfdjcn, ob ft(äi (ßott mirflidi geoffenbart I^at unb n? o biefe ffcnbarung 3u ftnbcn ift.Die Kenntnis btefer rDatirtjcitcn ift bte Dorausfc^ung ber 2leligton.b)Die Religion als (ßottcsüerctirung ift cor allem Saáie bes ID i 11 e n s ; fíe ift ber feftc (Entfdjlufe, (Sott, bcm tjödiften L?errn, bte gcbütjrcnbc (Etirc 3u ermcifcn, ferner bic Jlusfülirung bícfcs1 2tnbere 2lblettung: religio (gr. äleyL^m, fid) fümmern um etwas) = innige Befdiäftigung mit etroas, inniges üeriiältnis ju etwas; alfo rooijl bas (innige) Derijältnis ju (Sott (gl. 21. XDalbe, Lai. etymolog. rDörterbud;, ^ei-betberg I906).7