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WIR HABEN SEINEN STERN GESEHEN
Als Jesus in Bethlehem geboren war, kamen weise Männer aus dem Morgenland nach Jerusalem. Die sagten: „Wir haben einen hellen Stern am Himmel aufgehen sehen und wissen, daß Gott nun den König über sein Volk auf die Welt geschickt hat, den Heiland auch über die Heiden. Wo ist der neugeborene König der Juden. Wir wollen ihn anbeten." Da erschrak der König Merodes und alle Mächtigen in Jerusalem, denn sie wollten keinen neuen König über sich haben. Heródes fragte alle Gelehrten und Priester, wo der Heiland geboren werden sollte, den Gott versprochen hat, und sie sagten, wie es In der Bibel steht: „In Bethlehem." Da ließ er heimlich die Sterndeuter zu sich rufen, die von so weither gekommen waren. Er fragte sie, wann sie den Stern zum ersten Mal gesehen hätten, und sagte: „Geht nach Bethlehem und sucht nach dem Kind! Sagt mir, wo es ist, wenn ihr es gefunden habt; denn ich will es auch anbeten." Da folgten sie dem Stern, bis er stillstand über dem Haus, wo das Kind war. Als sie den Stern sahen, freuten sie sich sehr. Sie gingen hinein und fanden das Kind mit seiner Mutter. Und sie fielen ihm zu Füßen und beteten es an und gaben dem Kind die königlichen Geschenke, die sie ihm mitgebracht hatten: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Im Traum aber sagte ihnen Gott, sie sollten nicht zu Heródes zurückkehren, weil er dem Kind Böses antun wollte. So zogen sie auf einem andern Weg wieder in ihr Land.
Nach Matthäus 2, 1-12
© 1967 by Verlag Ernst Kaufmann • Lahr/Schwarzwald • Western Germany Grafik: Marie-Luise von Bronk • Text: Friedrich Hoffmann
Die Bilder dieses BUchleins sind auch in großem Format (29x120 cm) als Wandfries für Kinderzimmer, Schulen, Heime und Kindergärten erhältlich. Eine Einführung in das dargestellte biblische Geschehen ist beigefügt.