Bővebb ismertető
Kaußeute in ihrer Gewinnsucht,
Missionare in ihrem religiösen Eifer
und Reisende, die von der großen Neugierde gepackt sind,
haben eines gemeinsam: für sie gibt es keine Hindernisse.
A. T'Serstevens in seinem Buch
»Die Vorläufer des Marco Polo«
VORWORT
Blicken wir aus unserer heutigen Kenntnis der Erdoberfläche auf die Vielzahl mehr oder weniger berühmter Entdeckungsreisender zurück, so erinnern sie uns unweigerlich an jene gutwilligen und unermüdlichen Käfer, die in einem Terrarium oder in unserem Gemüsegarten Erdscholle um Erdscholle überklettern, Schluchten überwinden, von kollernden Miniaturfelsen gefährdet werden und schließlich ermattet irgendwo umkehren. Keinem blieb dieses Tasten und Suchen erspart, dieses beschwerliche Drauflosmarschieren; denn keiner konnte sich über jene Erdrinde erheben, die er zu erkunden suchte. Gelangten sie auf eine Bergspitze, so sahen sie vor sich wohl ein größeres Stück Land, meist aber nur Baumkronen, Urwälder, dunstige Täler. Erkletterten sie den Mastkorb, so dehnte sich das Meer unendlich um ihr Schiff, auch wenn das gesuchte Land nur einen Segeltag nördlich ihres Kurses der Entdeckung harrte.
Erst das Flugzeug änderte diese Lage, und erst das Raum- Das Ende der schiff entreißt uns endgültig der Käferperspektive. Die Käferperspektive Entdecker des zwanzigsten Jahrhunderts brauchen sich nicht mehr von einem Gebirgszug zum nächsten zu quälen. Sie umkreisen den Planeten, auf dem sie landen wollen; sie blicken hin über seine Kontinente und Meere; sie beginnen mit dem Gesamtbild und dringen aus ihm zur Erforschung der Einzelheiten vor. So ist es seit einigen Monaten, einem Sekundenbruchteil erst im langen Tag des menschlichen Bewußtsein, in der halben Million Jahre des Käferdaseins Man sage nun nicht, es habe vor einer halben Million Jahren noch keine Entdecker gegeben. Ganz im Gegenteil! Sie machten nur keine Entdeckungsreisen; sie begnügten sich damit, in einer völlig unbekannten Welt hierhin und dorthin vorzustoßen, allein oder in Rotten, und sie ent-