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Die Westminster-Abtei [antikvár]

Domherr Adam Fox, DD

 
DIE WESTMINSTER-ABTEIDomherr Adam Fox, DDDie aufgezeichnete Geschichte der Westminster-Abtei beginnt zur Zeit Eduards des Bekenners; es lagen aber schon vorher gewisse Anzeichen ihres Bestehens vor. Ihr Name erscheint in einer Aufzeichnung des 10. Jahrhunderts und weist somit atif die vorherige Gründung eines Klosters oder mindestens einer Kirche hin. Der Legende nach wird diese Gründung Sebert, dem König der Ostsachsen (der 616 starb), der diese tmter dem Einfluß von Mellitus, dem ersten Londoner Bischof, vornahm, zugeschrieben. Noch...
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DIE WESTMINSTER-ABTEIDomherr Adam Fox, DDDie aufgezeichnete Geschichte der Westminster-Abtei beginnt zur Zeit Eduards des Bekenners; es lagen aber schon vorher gewisse Anzeichen ihres Bestehens vor. Ihr Name erscheint in einer Aufzeichnung des 10. Jahrhunderts und weist somit atif die vorherige Gründung eines Klosters oder mindestens einer Kirche hin. Der Legende nach wird diese Gründung Sebert, dem König der Ostsachsen (der 616 starb), der diese tmter dem Einfluß von Mellitus, dem ersten Londoner Bischof, vornahm, zugeschrieben. Noch früher schreibt Mallory in seinem Morte d'Arthur, daß König Arthur nahebei einen Wettkampf veranstaltete; daß Königin Guinevere in den nahen Feldern in den Mai tanzte und daß der Leichnam Elaines, der blonden Maid, in einem Boot die Themse bei Westminster auf- und abwärts gerudert und dann prächtig begraben wurde. Niemand hat es gewagt, auf Elaines Grab in der Abtei hinzuweisen; das von den Mönchen im Jahre 1308 errichtete Grab Seberts wird jedoch gezeigt.All dieses ist unklar und verschwommen. Das Werk Eduards des Bekeimers ist uns jedoch erhalten geblieben. Er machte Westminster zur Wiege eines zukünftigen Reiches. Auf einer Insel in der Themse, Westminster Eyot, begatm er mit dem Bau eines großartigen Klosters zur Erhebimg der Ehre Gottes und des Wohlstandes seines Königreiches in England. Er ließ sich in der Nähe nieder, um den Fortschritt der Bauarbeiten beobachten zu können. Er entfernte somit den Regierungssitzlinks: Das Mittelschiff mit Blick gen Westen. Der größte Teil des hier zu sehenden Mittelschiffs geht auf das 14. bis 16. Jahrhundert zurück. Das große Westfenster stammt aus dem 15. Jahrhundert; es wurde 1735 mit Abraham, Isaak, Jakob und vierzehn Propheten darstellendem gemaltem Glas gefüllt.rechts: Das moderne Teak-Schnitzmerk über der Westtür stellt Christus mit St. Petrus, dem Schutzheiligen, und St. Eduard, dem Bekenner, dem Grüruler der Abtei, dar.von der Londoner City, die sich einige Kilometer entfernt befand. Weiterhin stärkte er dadurch, daß er die Abtei und den Palast nebeneinander baute, für einige Jahrhunderte die Bande zwischen Kirche und Staat.Während der ersten fünf Jahrhunderte nach seiner Erbauung, d.h. von dem 11. bis zum 16. Jahrhundert, war der Palast in Westminstcr die Residenz des herrschenden Königs, und von 1376 bis 1547 versammelte sich dort normalerweise in dem Kapitelsaal oder dem Refektorium der Abtei das Unterhaus. Während dieser Zeit wurden auch acht der Könige und Königinnen Englands in der Abtei beerdigt, während zuvor das einzige königliche Begräbnis das desBekeimers selbst gewesen war. Somit wurden zwischen Kirche und Staat enge Bande geschmiedet. Nach der Mitte des 16. Jahrhunderts hörte der König jedoch auf, in Westminster zu wohnen. Sein Palast wurde zum Parlamentsgebäude, und neben der Legislativen entstand die Exekutive oder, wie wir es heute nennen sollten, der öffentliche Dienst, der sich in Whitehall etablierte vmd noch heute dort zu finden ist. Durch eine parallele Entwicklung wurden die Geschäfte der anglikanischen Kirche schließhch in einem anderen Bereich, der sich an die Abteiumfriedungen anschließt, abgewickelt. Hier befinden sich das Kirchenhaus, die Provinzialsynoden, die Kirchenbeauftragten und die meisten der

Termékadatok

Cím: Die Westminster-Abtei [antikvár]
Szerző: Domherr Adam Fox, DD
Kiadó: Pitkin Pictorials Ltd.
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 180 mm x 230 mm
Domherr Adam Fox, DD művei
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