Bővebb ismertető
Gefährdete ArtenDas smaragdfarbene Wasser kracht gegen die dunklen Vulkanklippen. Feiner, weißer Gischt schwebt über den schroffen Felsen und läßt einen Dunstschleier entstehen, der im verblassenden Licht schimmert. In der Ferne gehen gleichzeitig zwei gelbe Sonnen unter, etwa vierzig Grad voneinander entfernt verschwinden sie gemeinsam unter dem Horizont. Gegenüber am blauschwarzen Himmel, auf der anderen Seite der Landenge, die sich sanft von den Vulkanklippen zu einem zweiten Ozean hinabsenkt, steigen zwei Vollmonde auf, als die beiden Sonnen verschwinden. Ihr zweifacher Schein ist zwar viel schwächer als das Licht der verschwindenden Sonnen, aber immer noch kräftig genug, um unter dem Felsüberhang tanzende Mondschatten auf das Wasser zu zaubern.Sobald die Doppelmonde auf der östhchen Seite der Landenge aufgehen, glüht neben ihnen, vielleicht zwanzig Grad weiter südlich am Horizont ein Licht auf. Zuerst sieht es aus wie die Helligkeit einer fernen Stadt, aber es wird von Augenblick zu Augenblick stärker, bis es sich über den ganzen Himmel ausgebreitet hat. Endlich geht ein eindrucksvoller dritter Mond auf, sein erster Streifen kommt über den Horizont, als die ZwiUingsmonde vielleicht zehn Grad ihrer Bahn zurückgelegt haben. Ein paar Sekunden lang senkt sich Stille über die beiden Ozeane, als halte die Welt unter der Riesenkugel den Atem an, um diesem spektakulären Anblick zu huldigen. Dieser große, gelbe Mond, dessen Oberfläche deudich sichtbar von Kratern gezeichnet ist, scheint sein Reich prüfend zu betrachten, während er langsam am Himmel aufsteigt und die Smaragdozeane in sein geheimnisvolles, reflektiertes Licht taucht. Er ist hundertmal größer als die kleineren Zwillingsmonde, und er wirft eine breitere Lichtbahn durch den Himmel als die beiden untergehenden Sonnen sie Minuten zuvor vorher hineingeschnitten haben.