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Vorwort.l)as kommende Jahr wird für Oesterreich ein Jubeljahr sein: mit seltenem Festgepränge wird der Tag begangen werden, an dem vor fünfzig Jahren Kaiser Franz Joseph I. den Thron des Reiches bestiegen hat. Oesterreichs Völker können auf eine lange, wechselvolle und lehrreiche und stellen,weise auch glückliche Epoche zurückblicken. Troii;. Mü.HstMch aufgezüchtetem Classenhass und Rgicenhass ward in den fünfzig Jahren doch auch'in di.esem Lande manchmal offen-bar, dass über allen Abgründeii,' die Völker und Stände trennen können, ein)-]iöherer Geist der'Menschenbrüderschaft, der Freiheit- und des Fortschrittes schwebt. Ein Segen seiner Hand igt^^g^. was über Oesterreich an Frucht und Blüthen ausgegossen ist. Vor fünfzig Jahren war der Geist der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit leibhaftig bei uns eingekehrt und sass zu Wien am Throne, ein wildlockiger Knabe vor fünfzig Jahren. Heute hat man seiner vergessen. Das Volk wird nicht die ruhmvollen und tragischen Erinnerungen des grossen Jahres 1848 feiern und es thut gut daran, denn es müsste ein Trauerfest sein, dessen düstere Accorde übel zu den Jubelfanfaren passen würden, die künftiges