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Vorwort
Es scheint die Zeit vorüber zu sein, in der die Wissenschaft sich in strenger Exklusivität abseits stellen konnte, ohne einer bedenklichen Weltfremdheit zu verfallen. In ihren Anfängen bedurfte sie vielleicht der Einsamkeit zu ihrem Gedeihen. Immer mehr geht sie aber — offenbar aus gewichtigen Gründen — dazu über, das Ohr einer breiteren Öffentlichkeit zu suchen. Mit tiefem Dank nehme ich die Bemühungen von hervorragenden Vertretern anderer Forschungszweige entgegen, uns Laien in ihre Arbeiten einzuführen. Vorzügliche Werke dieser Art liegen heute auf fast allen Fachgebieten vor, glänzende Namen der Wissenschaft sind mit ihnen verknüpft; ich nenne nur Planck und James Yeans in der theoretischen Physik, Kretschmer und Jung in der Psychologie und Psychiatrie, Garell und von Uexküll in der Biologie. Wie mir scheint, bereitet sich damit, gerade auf der Grundlage eines unermeßlichen Spezialwissens, die Möglichkeit zu großen wissenschaftlichen Synthesen vor, ganz abgesehen von der Bereicherung, die der Spezial-
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