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I. Kapitel
Wenn er jetzt ginge oder selbst erst in fünf Minuten, bliebe alles in bester Ordnung. Nur, er würde nicht gehen. Er wußte das. Und sie auch. »Noch einen?«
»Besser nicht. Sonst kann ich nicht mehr gerade streichen.« »Dann versuchen Sie's erst gar nicht.« »Was ist mit Claude? Er wird nicht gerade erfreut sein, wenn der Anstrich bis zum Wochenende nicht fertig ist.« »Ich werde ihm sagen, es hätte geregnet.« »Wird er Ihnen glauben?«
»Wen interessiert das? Also, was ist jetzt mit dem Drink?« »Sie sollten mich nicht in Versuchung führen.« »Wer sagt denn, daß ich das will?« Sie schenkte ein, und Gin floß in sein Glas.
»Ob Sie's wollen oder nicht«, sagte er, hob das Glas an die Lippen und trank genußvoll etwas von der starken Mixtur, »Sie tun es jedenfalls.« »Wirklich?«
»O ja. Sehr. Und ich war noch nie gut darin, irgendeiner Versuchung zu widerstehen.« »Nein?« »Nein!«
»Das ist komisch.« »Warum?«
»Ich nämlich auch nicht, Harry.«
Vierunddreißig Jahre, drei Monate und einige Tage später gab es nichts, was Harry Barnett hätte in Versuchung führen kön-