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Die Nummer war eine groteske Ballett-Pantomime. Der verschmáhte Harlekin umwarb vergeblich die zierliche Ballerina und suchte sie mit immer gewagteren Kapriolen für sich zu gewinnen. In seiner Verzweiflung sprang er hoch in die Luft, höher als man es von einem Menschen erwartet hatte - und vollführte, wáhrend er dort schwebte, einen unwahrscheinlichen entrechai douze. Er landete auf den Zehenspitzen und verneigte sich zum Zuschauerraum. Die Scheinwerfer erloschen, die Bühnenbeleuchtung strahlte auf, und im gleichen Augenblick prasselte der Beifall los. Er stand da und genofi die Emotionen. Ihm war, als könne er sich dagegenlehnen. Der Beifall und die Zurufe warmten ihn. Es war herrlich zu tanzen, Applaus zu bekommen, geschátzt und verehrt zu werden. Als der Vorhang zum letztenmal fiel, folgte er langsam den Mitgliedern seiner kleinen Truppá zu den Garderoben. Am Ende einer Vorstellung war er immer ein bifíchen berauscht; wenn er tanzte, geriet er fast jedesmal in eine freudetrunkene Ekstase, sogar bei Proben, aber wenn er sich von einem vollbesetzten Zuschauerraum getragen fühlte, war es noch besser. Eine Aufnahme, bitte. Die Blitzlichter zuckten. Danke. Ich danke. Kommen Sie, trinken wir einen. Er machte eine einladende Handbewegung zu seiner Garderobe. Sie waren alle so nette Burschen, die Reporter und die Fotografen. Wie sind Sie eigentlich dazu gekommen, eine Karriere als Tánzer anzufangen? Es war eine weibliche Stimme neben seinem linken Ohr. Er wandte sich etwas verwirrt um. Verzeihung, sagte er, ich habe nicht ver standén. Ein ziemlicher Larm, hier. Ich fragte, warum Sie sich entschlossen, Tánzer zu werden.* Ja, alsó, ich weifi nicht ganz, wie ich das beantworten soll. Ich