Bővebb ismertető
VORWORTAls wir Material für ein Buch über Bruder Andrew sammelten, stießen wir immer wieder auf einen Namen: Corrie ten Boom. Diese Holländerin als wir zum erstenmal von ihr hörten, war sie Mitte siebzig war Bruder Andrews liebste Reisegefährtin. Ihm fielen so viele faszinierende Geschichten über sie ein, daß wir schließlich die Hände heben mußten, um seinen Erinnerungsstrom zu stoppen. Sie würde nie in das Buch passen, sagten wir. Man müßte ein Buch über sie allein schreiben. Man sagt so etwas dahin, ohne es eigentlich ernst zu meinen.Im Mai 1968 wohnten wir einem Gottesdienst in Deutschland bei. Ein Mann sprach über seine Erlebnisse in einem Nazi-Konzentrationslager. Sein Gesicht erzählte die Geschichte beredsamer als seine Worte: Augen, in denen sich noch erlebte Qualen spiegelten, zitternde Hände, die nicht vergessen konnten. Ihm folgte am Lesepult eine weißhaarige Frau von breiter Gestalt und mit einem Gesicht, das Liebe, Frieden, Freude ausstrahlte. Aber die Geschichte, die diese beiden Menschen berichteten, war die gleiche. Auch sie war in einem Konzentrationslager gewesen, hatte die gleiche Grausamkeit erlebt, die gleichen Verluste erlitten. Seine Reaktion war leicht zu verstehen. Aber ihre?Wir blieben nach dem Gottesdienst noch, um mit ihr zu sprechen, und da ging uns auf, daß es niemand anderes als Andrews Corrie war. Cornelia ten Booms weltweite Mission, zu trösten und zu raten, hatte dort in dem Konzentrationslager begonnen, wo sie Einen Schild vor dem Wind, eine Zuflucht vor dem Sturm den Schatten eines großen Felsens in einem elenden Land gefunden hatte. Sie mußte aber erst noch entdecken, daß, wenn das Schlimmste geschieht, das Beste noch vor einem liegt.Bei weiteren Besuchen lernten wir diese erstaunliche Frau gut kennen. Zusammen besuchten wir das verwinkelte kleine holländische Haus ein Zimmer breit , wo sie bis in ihre fünfziger Jahre das ereignislose Leben einer unverheirateten Uhrmacherin führte und.