Bővebb ismertető
Einführung
In den neunziger Jahren verbreitete sich ein globaler Virus: die Demokratie. Der Zerfall der Sowjetunion entfesselte den »Freiheitsbazillus«, und im Verlauf eines Jahrzehnts wuchs die Zahl der demokratischen Länder von 69 auf 118. Millionen Menschen, seit Jahrzehnten dagegen geimpft, feierten, als die Verteidigungsanlagen dieser Länder wankten und einstürzten. Menschen, die die westliche Demokratie nie kennengelernt hatten, wurden schließlich infiziert. Als die Berliner Mauer fiel, hatten es die jungen Osteuropäer eilig, auf die andere Seite des Eisemen Vorhangs zu gelangen, der imaginären Trennungslinie zwischen der freien Welt und dem Totalitarismus. Die Menschen sanken sich in die Arme und jubelten und schauten gebannt zu, als endlose Karawanen von Trabbis, Ladas und anderen Fahrzeugen aus sozialistischer Produktion westwärts rollten. Vom ehemaligen Ostblock aus breitete sich der Freiheitsbazillus über den Globus aus, nach Südostasien, Lateinamerika, sogar bis nach China,^ und überall hinterließ er unauslöschliche Spuren.
Aber mit der Demokratie verbreitete sich auch die Sklaverei. Am Ende des Jahrzehnts lebten in zahlreichen Ländern insgesamt schätzungsweise 27 Millionen Menschen versklavt, einige auch in westlichen Ländern. Bereits 1990 strömten die ersten Sexsklavinnen aus dem ehemaligen Ostblock auf Märkte im Westen. Diese Frauen waren schön, billig und vor