Bővebb ismertető
Vorwort
Zar Förderung- der technischen EntwicklunR gehört es, das jeweils endgüllig Errungene so zu fassen, daß es zum stets bereitstehenden Hilismitlel für die schöpferische oder nach vertiefter Erkenntnis ringende Arbeit wird. Es soll der Gärtner, der sich anschickt, dem Boden die Saat zu neuem Werden anzuvertrauen, nicht erst den Spaten schaffen müssen, mit dem er das Land zu graben hat.
IJesliaib werden nicht nur die Elemente technischer Gestaltung durch Normung und Standardisierung.zu fertigen Bausteinen geformt, die bei Bedarf zur Verfügung stehen, um sinnvoll aneinandergefügt zu werden, sondern auch die Berechnungsunterlagen, die technischen Daten und all die großen und kleinen Hilfen täglicher industrieller Arbeit sollen so gestaltet werden, daß sie möglichst keinen Aufwand bei ihrer Anwendung erfordern, mn viel Zeit und Kraft für die Bewältigung der offenen Aufgaben zu lassen.
Als der eine der beiden Verfasser den Auftrag erhielt, in einer Vei^-suchsanstalt für Blechverformung diesen Zweig der bildsamen Gestaltung von Metallen zu fördern, entschloß er sich deshalb, fluch die häuüg benötigte Berechnung des Zuschnitts beim Biegen und beim Tiefziehen runder Näpfe der Industrie zu erleichtern und sie zugleich auch denjenigen zugänglich zu machen, denen die Berechnung nach den hier und da bekanntgegebenen Formeln zu umständlich ist oder gar nicht gelingt. Er beauftragte den damaligen Mitarbeiter der Versuchsanstalt, Herrn Dipl.-Ing. Walther Steffeck. mit der Aufgabe, und dieser griff sie nach einigen sorgfältigen Vorstudien mit großer Gewissenhaftigkeit an. Mitten aus verdienstvollem Schaffen riß jedoch den tüchtigen und überaus pflichtbewußten Mann Anfang 1945 ein plölzlicher Tod.
Seine Unterlagen htiben uns wertvolle Anregungen gegeben. Als wir uns jedoch zusammenschlössen, um die Aufgabe erneut anzugreifen, setzten wir die Steffecksche Arbeit nicht fort. So viel Dank und ehrenvolle Erwähnung er an dieser Stelle verdient, so sehr war sein Entwurf jedoch mit Rücksicht auf die Zeitverhältnisse für eine Vervielfältigung in einfacher und knapper Form gedacht, während sich uns wieder die Möglichkeit zur Buchveröffentlichung bot.