Bővebb ismertető
Zur Einführung
Man hat es immer wieder sehr sinnvoll gefunden, daß die Kirche alle wichtigen Stationen des menschlichen Lebens mit bedeutsamen Handlungen auszeichnet, vor allem Eingang und Ausgang, Geburt und Tod. Doch kehren sich bei näherem Zusehen im Licht des Glaubens die Verhältnisse fast um. Der hl. Paulus belehrt uns, daß die Taufe ein zwar geheimnisvolles, aber durchaus wirkliches Sterben, und das am Lebensende geschehende Sterben der Beginn und Gewinn des vollen Lebens sei. Das ist so, weil im Sterben des Christen bzw. in dem, wohin es führt, nur herauskommt, was bereits in der Taufe geschenkt worden ist. Insofern ist die Taufe das Sakrament schlechthin: die Eingeburt in Christus, grundlegend wie die Geburt für die Existenz in der Welt. Kein anderes Sakrament kann je die Taufe überbieten. Wohl aber gibt es die Vollendung dieser Eingliederung in Christus. Alles, was der Getaufte zu leben hat, kann sie fördern. Vollenden aber kann sie nur das Sterben. Es entsprechen also einander nicht Geburt und Taufe einerseits, Sterben und „letzte Ölung" andrerseits; sondern es entsprechen einander die Taufe als die sakramentale Eingliederung, die bereits das Ganze enthält, und das Sterben als die existenzielle Durchführung des Teils, der auch in der Gnade dem Menschen nicht abgenommen wird, weil er offenbar zur Vollendung des Menschseins gehört und vom Erlöser in die Ordnung des Heils aufgenommen worden ist.