Bővebb ismertető
ERSTER TEIL
1
Georges betrachtete nachdenkhch die Tafel an seinem "Wag-;on: »PARIS-MAILAND-BELGRAD-ATHEN«. Eine An-:ahl seiner engsten Mitarbeiter vom Quai d'Orsay hatte ihn lierher begleitet, und gleich begannen wieder die albernen Meckereien, die er in letzter Zeit so oft hatte hören müssen. Heirate ja keine Griechin!« sagte der eine. »Bedenk, wieviel [rankheiten griechische Namen tragen«, meinte ein anderer. Und vor allem die der Liebe. . .«, flüsterte ihm ein dritter och rasdi zu-und dann lachten sie über ihre eigenen Scherze. )as Abfahrtssignal ertönte. Georges reichte ihnen die Hand, tieg in den Waggon und grüßte von der Türe aus noch einmal u ihnen zurück. Diese vielköpfige Gruppe auffallend elegan-;r Männer, die ihm unstreitig einen recht dekorativen Abgang ersdiaifte, war für ihn identisch mit seinen besten Pariser rinnerungen. Der Zug fuhr an, und leicht gerührt dachte reorges, daß diese Reise nun eine neue Phase seines Lebens nieitete. Er winkte ihnen zu, bis sie zu Silhouetten wurden fern, undeutlich, und schließlich verschwanden. Der Gesandt-haftssekretär Georges de Sarre war nach Athen gereist, r ließ sich auf die gepolsterte Bank des Coupes fallen. Hier ürde er bis zum Ende der Reise allein sein. Zwei Tage und rei Nächte, Zeit, um zu meditieren! Seine Nerven entspann-n sich ein wenig, und er blickte zum Fenster hinaus, wo die ilder der Pariser Vororte sich wie ein Film vor ihm entroll-:n. In der leichten Dämmerung des frühen Juliabends war les noch deutlidi zu erkennen, was ihm sonst recht trostlos ¦schienen wäre. Jetzt aber nahm er es mit freundlichem iteresse auf. Er wollte sich auch der ärmlichen Stätten Frank-îidis erinnern, denn sie waren das letzte, was er aus diesem and mit sich nehmen konnte. Bald würde die Nacht einfallen id morgen, wenn er erwachte, war er schon in der Schweiz.