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Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes Jahrbuch 2002 [antikvár]

Fritz Verzetnitsch, Johannes Tuchel, Peter Steinbach, Siegwald Ganglmair

 
hrlf eClr Die Verkennung und Missachtung der Menschenrechte hat zu Aktén der Barbarei gefiihrt, die das Gewissen der Menschheit tief verletzt habén", heiBt es in der Práambel zur 1948 erfolgten Allgemeinen Erklárung ebendieser Menschenrechte. Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes bescháftigt sich genau mit diesen Wunden im Gewissen der Menschheit". Eine Bescháftigung auch im Sinne eines Arztes, der die Krankheit und ihre Ursachen erforscht, um der Gesellschaft zu ermöglichen, sie zu bekámpfen und Heilung und...
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hrlf eClr Die Verkennung und Missachtung der Menschenrechte hat zu Aktén der Barbarei gefiihrt, die das Gewissen der Menschheit tief verletzt habén", heiBt es in der Práambel zur 1948 erfolgten Allgemeinen Erklárung ebendieser Menschenrechte. Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes bescháftigt sich genau mit diesen Wunden im Gewissen der Menschheit". Eine Bescháftigung auch im Sinne eines Arztes, der die Krankheit und ihre Ursachen erforscht, um der Gesellschaft zu ermöglichen, sie zu bekámpfen und Heilung und Gesundheit zu ermöglichen. Die Gründung des DÖW erfolgte spát, erst 18 Jahre nach Kriegsende. Zu den Gründern gehörte ein Kreis von ehemaligen Widerstandskámpfern und engagierten Wissenschaftlern, die den unterschiedlichsten politischen Richtungen angehörten. Sie hatten von Anfang an die Vorstellung, dass die Dokumentation des österreichischen Widerstandes nicht Angelegenheit einer Partei sein dürfe, sondern Aufgabe aller demokratischen Kráfte unseres Landes. Das DÖW war und ist eine pluralistische Institution. Sein Kuratórium, sein Vörstand und der Kreis seiner Mitarbeiterlnnen setzt sich aus jenen politischen und weltanschaulichen Gruppén zusammen, die am Widerstand beteiligt und Opfer von Verfolgung waren. Vergessen wir nicht: Bei der Okkupation Österreichs im Márz 1938 wurden genau in diesen Tagén vor 63 Jahren mit einem Schlag insgesamt 76.000 Menschen verhaftet. Darunter waren Monarchisten und Kommunisten, Stándestaatler und Sozialdemokraten, Manner der Kirche und Gewerkschafter. Menschen, die sich gemeinsam in den Konzentrationslagern der Nazis wiedergefunden habén. Von dort stammt der legendáre Geist der LagerstraBe", der nach der Befreiung einen antifaschistischen Grundkonsens ermöglichte und eine über alle ideologische Grenzen hinweg gehende gemeinsame Aufbauarbeit. In diesem Geist erfolgte am 30. April 1945 auch die Gründung des iiberparteilichen Österreichischen Gewerkschaftsbundes. Der antifaschistische Grundkonsens ist auch im Statut des ÖGB festgeschrieben. Von Anfang an habén sich auch Gewerkschafter aktiv am DÖW und seiner Arbeit beteiligt: Zum Beispiel mein lieber Freund und Kollege, den ich hier sehe, der langjáhrige Leitende Sekretár des ÖGB, Professor Fredl" Ströer, der Gesta-

Termékadatok

Cím: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes Jahrbuch 2002 [antikvár]
Szerző: Fritz Verzetnitsch , Johannes Tuchel , Peter Steinbach Siegwald Ganglmair
Kiadó: Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes
Megjelenés: 2002. január 01.
Kötés: Ragasztott papírkötés
ISBN: 3901142487
Méret: 150 mm x 210 mm
Fritz Verzetnitsch művei
Johannes Tuchel művei
Peter Steinbach művei
Siegwald Ganglmair művei
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