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AUFTAKT Entdecken Sie die Dominikanische Republik! Kaum ein anderes Land der Karibik kommt seinen Besuchem so herzlich entgegen und bietet zugleich so viele geschichtliche und landschaftliche Höhepunkte Die Dominikaner legen grófién Wert darauf, von allén Karibiklándern Európa geographisch am náchsten zu liegen. Man wird das immer wieder von einheimischen Reiseführern hören und kann es auch im La Cotica, dem nationalen Reiseführer, nachlesen. Wie die Einwohner Puerto Ricos, der Bahamas und der Virgin Islands das sehen, ist eine andere Frage. Aber man spürt: Die Nahe zu Európa ist nicht nur geographisch gemeint. Im Dominikaner begegnet man meist einem Menschen, der sich als Mitglied der westlichen Welt versteht und sich nicht von ihr abgrenzen möchte, wie das zum Teil auf anderen karibischen Inseln geschieht. Das hat seine tieferen Ursachen: Zum einen handelt es sich bei den Dominikanern wie bei Leben in der Dominikanischen Republik: Pastellparadies zuHschen Palmen den Bewohnern anderer von Spaniern oder Portugiesen kolonialisierten Lándern um ein hochgradig aus vielen Zuwanderergruppen vermischtes Volk, so dafi mitunter nur noch die milchkaffeebraune Haut an afrikanische Sklavenvorfahren erinnert. Oft wird behauptet, der Dominikaner fühle weifi, weil der Weifie traditionell das höhere Ansehen geniefit. Andererseits fühlt er besonders weifi, um sich vom Nachbarland Haiti abzugrenzen, das nach den Sklavenaufstanden im Zugé der Französischen Revolution den Weg einer eigenstandigen SchwarzenRepublik versuchte und zu einer standigen Bedrohung der dominikanischen Mischbevölkerung wurde. Wie so háufig begegnet man auch in der Dominikanischen Republik deshalb einem unterschwelligen, nicht leicht zu erkennenden Rassismus, bei dem die Farbe der eigenen Haut ebensosehr ein Statusmerkmal ist wie etwa die Schulbildung oder das 5