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Editorial
!Qué linda es mi patria! - „Wie schön ist meine Heimat!", schwärmt eine junge Dominikanerin, die in Madrid als Hausmädchen arbeitet und zum Weihnachtsbesuch nach Hause fliegt, als sie aus den Guckaugen des Düsenjets die grünen Wälder, das blaue Meer und die endlosen Strände ihres Heimatlandes endlich wieder zu Gesicht bekommt.
Ein schmuckes Holzhaus will gepflegt werden
Die Autoren
Monika Latzel studierte Germanistik, Politik und Publizistik. Sie lebt in München und arbeitet als freie Autorin für Presse und Film.
Musiker im Nebenberuf, konzentrierte sich Jürgen Reiter bei seinen längeren Aufenthalten in der Dominikanischen Republik auf Kultur und Natur. Der Autor wohnt in Köln und publiziert über Reise- und Kulturthemen.
Es gibt sie wirklich, die perfekten Strände
Wie ihr ging es auch Kolum- i bus 1492, als er nach monatelanger Schiffsreise die Insel entdeckte. Heute erreicht man den Inselstaat von Euro- ! pa aus in knapp zehn Stun- ; den Flug und kann sich aus- j suchen, in welchem Rahmen \ man die Vorzüge des karibi- !1 sehen Lebens genießen will. In Punta Cana erwarten den Urlaubsgast Ruhe und Abge- j schiedenheit - weit entfernt ° vom Alltagsleben der Dominikaner. Anders an der Nordküste: Die Strände sind voller, die Nächte lauter. In Santo Domingo erfassen der Strudel und die Rhythmen der Großstadt, die an Wochenenden auch in den stadtnahen Küstengebieten spürbar werden, schnell die Besucher. Fast gänzlich unberührt scheinen dagegen das Landesinnere und die Regionen im Südwesten. Hier lassen sich noch wahre Abenteuerreisen unternehmen.
Überall jedoch gibt es einen gemeinsamen Nenner: die fröhliche Lebensart der Dominikaner, deren Wurzeln vor allem in Afrika und Spanien liegen, die aber in ihren Gewohnheiten auch von Amerika beeinflußt sind. Dem Charme eines no hay problemas - „es gibt keine Probleme" - kann man sich kaum entziehen. Und nur zu Recht wird mit einem tranquillo - „immer mit der Ruhe" - daran erinnert, daß die Karibik in einem entspannteren Takt lebt.
4 Polyglott