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Vorwort zur 2. Auflage
Als ich am 6. April 1974 das Dommuseum eröffnen konnte, war damit ein Grundstein zur Pflege der Kultur und Kunst unserer Heimat gelegt. Seither sind sieben Jahre vorübergegangen, und das Dommuseum ist im Bewußtsein unserer Bevölkerung, aber auch bei den Freunden der Festspielstadt aus aller Welt zu einem festen Begriff geworden, den niemand mehr missen möchte. Mehr als 250.000 Besucher haben inzwischen seine reichen Bestände, aber nicht minder die vielfältigen Sonderausstellungen bewundert.
So freut es mich, daß es inzwischen nötig wurde, die 2. Auflage des Kata-ioges zu erstellen. Ich gebe ihm gerne ein Wort des Grußes an alle Besucher mit auf den Weg. Die Begegnung mit den Zeugnissen katholischer Liturgie, zu denen die kostbaren, immer noch in Verwendung stehenden Geräte und Gewänder des Domschatzes zählen, möge ein wenig erahnen lassen, wie sehr es der Kirche am Herzen liegt, die Feier des Gottesdienstes zu einem festlichen Ereignis zu gestalten. Weil Jesus Christus da ist, deshalb ist das Beisammensein der Christen ein Fest. So wünsche ich von Herzen, es möge auch in den kommenden Jahren das Dommuseum zu Salzburg die Botschaft der Schönheit als gültigen Teil der Frohbotschaft verkünden und so seinen Beitrag leisten zur Vollendung der Schöpfung.
Karl Berg ^ ERZBISCHOF VON SALZBURG