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ERSTER AKT Der königliche Garten in Ara,n]uez.
ERSTER AUFTRITT Carlos. Domingo.
Domingo. Die schönen Tage in Aranjuez Sind nun zu Ende. Eure KönigHche Hoheit Verlassen es nicht heiterer. Wir sind Vergebens hier gewesen. Brechen Sie Dies rätselhafte Schweigen, öffnen Sie Ihr Herz dem Vaterherzen, Prinz. Zu teuer Kann der Monarch die Ruhe seines Sohns -Des einz'gen Sohns - zu teuer nie erkaufen.
(Carlos sieht zur Erde und schweigt.) Wär' nodi ein Wunsch zurücke, den der Himmel Dem liebsten seiner Söhne weigerte? 10
Ich stand dabei, als in Toledos Mauern Der stolze Karl die Huldigung empfing. Als Fürsten sich zu seinem Handkuß drängten Und jetzt in einem — einem Niederfall Sedis Königreiche ihm zu Füßen lagen -Idi stand und sah das junge stolze Blut In seine Wangen steigen, seinen Busen Von fürstlichen Entschlüssen wallen, sah Sein trunknes Aug' durch die Versammlung fliegen, In Wonne brechen - Prinz, und dieses Auge 20
Gestand: ich bin gesättigt. (Carlos wendet sich weg.)
Dieser stille
Und feierliche Kummer, Prinz, den wir Acht Monde schon in Ihren Blidcen lesen. Das Rätsel dieses ganzen Hofs, die Angst Des Königreichs, hat Seiner Majestät Schon manche sorgenvolle Nacht gekostet, Sdion manche Träne Ihrer Mutter.
Carlos (dreht sich rasch um). Mutter? - O Himmel, gib, daß ich es dem vergesse, Der sie zu meiner Mutter machte! Kj