Bővebb ismertető
Einführung.
Wolfgang Amadeus Mozart (geb. 27. Jänner 1756 zu Salzburg, gest. zu Wien am 5. Dezember 1791) schuf mit seinem „Don Juan" das Monumentalwerk einer Kulturepoche. Wer den Salzburger Meister nur als den Repräsentanten der galanten Zeit aus der „Hochzeit des Figaro" kennt, der muß mit ehrfürchtigem Staunen und Bewunderung vor dem Räthsel stehen, wie der göttliche Genius unseres Mozart im „Don Juan" ins Riesenhafte wuchs. In dieser „Oper aller Opern" klopft Mozart kraftvoll an die ehernen Pforten der Ewigkeit. Akkorde aus einer anderen Welt tönen uns in den Posaunenklängen entgegen, die der steinerne Gast dem übermütigen Don Juan zuruft. Akkorde, wie sie nach Mozart nur noch Beethoven und der große Bayreuther Meister fanden. Dieses Erschauern vor dem Genius Mozart zeigt uns erst so recht die Größe des Meisters, den wir mit so viel Liebe und Verehrung den unseren nennen.
Dem unerschöpflichen Melodienzauber, der aus dem Werke strömt, kann sich kein Zuhörer entziehen. Die Größe von Mozarts Genie aber erkennen wir am besten an der Einfachheit der Mittel, deren sich Mozart bedient, um erschütternde Wirkungen zu erzielen: Vergleichen wir unsere modernen Riesenorchester mit ihren Instrumentationseffekten mit der kleinen Besetzung des „Don Juan"-Orchesters, so bekommen wir einen Begriff von der unvergleichlichen Meisterschaft dieses Tondichters. Wir können dann die Verehrung verstehen, die alle Kulturnationen dem Meister des „Don Juan" entgegenbringen.
Die Ouvertüre führt uns nach kurzer Einleitung in ein Andante, das „die Grauen und Schrecken dLs über den verstockten Lüstling hereinbrechenden Strafgerichtes" malt. Das Andante geht in ein Molto Allegro- über, in dem die unersättliche Lebenslust des „leichtfertigen Kavaliers Don Juan" geschildert wird. Fast unvermittelt leitet die kurze Charakteristik-