Bővebb ismertető
Uorbemerkung.
@tne ©d^iiberung SonateEog im Sia^men btefer äRonograi^^^ien ift eine befonberS retgtioEe Siufgabe, aber eine befonberS fi^iüere. Sot)^^«!^^^ ^robieme brängen fii^ auf. (Sie betreffen bie ©nifte^unglgeit etnjeiner feiner tüic^tigften Drigtnale unb bie (Sd^t^^eit einiger unter feinem Siamen berühmten SBerfe. ®tefe Silagen fönnen i)ter nur geftreift merben. ^aufjtjiei ift, ben in jebem «Sinne gnberläffigen ©(^ij^fungen bie ergiebigfte 3iu§funft über Sonatetiog Snnft ju entioden. S)ie SBerfe felbft finb in ben Sßorbergrnnb jn fteiien, benn fte' attein bieten unöergängitc^e§ (Snt. i^re Siei^enfoige ift I)ier lueniger bur(^ bie 2Bai)rf(^etnüi^fett§grünbe ber änderen Datierung, afö bnrc^ iljren inneren gufammeni^ang beftimmt. „@ine SSiogro^^ie ift feine c^ronoiDgifc^e S^abelte."
Alfred 0ottbold meycr.
5166. 1. ©¦ (Scorg 6eiäm))ft beu ®roi^en. Socfelrelief on ber 3li|cl)e bee ©. ®cor().
gioreiiä- Dr San TOicfiele. (Su Seite 13 u. 43.) j
Donaíeílo,
•^er ®rftge6orene unter ben ©ro^meiftern igtaliene toar ein Siíb^ouer : îiiccoiô ' ípifano íebte ein Sjíenfc^enaíter bor ©iotto.
Síui^ bie Slüte ber italienijííjen Sunft im fünfge^ten gal^rl^unbert jeigt fic^ juerft in ber ^laftif. gür bie SiîaÎerei beginnt fie mit ben greeîen 3)iafoccto§ in ber 33ran» cacci » So^jeHe ju giorenj, aber ber ©i^ijljfer bee neuen SJÎenfi^engej'^Ie^tee, bae bort gu mächtigem Bereint ift, toar ® o n a »
tetlo.
2tm ©ingang ber f^rüiirenatffance fte^t feine ©tatue be§ iietligen ©eorg. Sieben biefem jugenbíid^en Jetben ít)eic|t bie ge» famte @eftattenh)elt ber bamaíigen gloren» tiner Sîunft in bie Vergangenheit
jurüd. grifil unb ftari öerfijr|5ert er bae fiáierfte ©Îeii^getoi^t ber Sräfte : eine erfte, befreienbe Sat.
©0 tritt aui^ SonateUo felbft in bie Sunftgefi^ic^te. ®r fi^rengt ben mittelalter» tii^en Sonn; er eröffnet eine neue (S^joi^e.
316er er ineilt ni(^t lange an i^rer ©i^mette. S)er (Sieger toirb jum gröberer. ®r burt^mi^t ba§ ganje ©ebict feiner Sîunft unb umfaßt, tuaS fonft afe unberetnbar gilt. 9iuf ÍDonatetto beruft fic^ mit gíetc^em Stecht,
roer in ber grü^renaiffance einen îrinmp^ be§ norbifi^en Siaturatiemue fu^t, unb luer in t^r ba§ glügelraufdien ber neugeboreuen 9Intiie öernimmt. @in ^romet^eue no(^ bem (Sinne feiner bilbet er SJÎenfc^en jeben (Si^Îagee. (Lr fpiegeit bag animaÎifcEie Seben, tt)ie ee mueieiftari unb ^eiplütig aufiouc^jt, unb toie e§ öerfaüen bem (S5rabe jutnanit. ®r betaufi^t bie feinften Sie» gungen ber (Seele nnb folgt bem tnilbeften Siuebrut^ ber Seibenfc^aft. ®ae ruhige „®afein" beS ®injelit)efene ergebt er jum S^araitertl^pue, unb ba§ bii^artige „@e» ft^e^en" jerlegt er in ^jerfijnii^ toirtfame Gräfte. SSor fetner 5p|antafie erhält jebe Siufgabe einen böEig neuen SBert. Salb ift er babei einfeitig big ine Slbfurbe, balb nü^t er alle 3)îitteÎ iünftierifc^er SBirfung äugleicEi. ®ie Harmonie feinee ©cbaffeng jerfc^miljt tute in feuriger Ö5Iut, unb feine juerft fo ilar umriffeue (Seftatt rtäc^ft aus ber ^anbfeften SSerfftattSübertieferung bee 3)iittelatterë bämonif(^ in§ gtiefeni^afte.
Segreiflti^, ba^ bae ^unfturteil i^m nur mü:hfam folgte. 3îod^ bon ber renaiffance toarb Sonateiio beluunbert. 3îof= faei brachte i^m bie fi^önfte |)uibigung, mit