Bővebb ismertető
Zur EinführungDieses Buch ist ein kühnes und neuartiges Experiment: es will ein Bild des Staates Israel zeichnen, ohne es mit Zionismus zu überladen. Natürlich birgt ein solches Experiment mannigfache Gefahren. Israel ohne Zionismus - das könnte sich als ebenso unhaltbar erweisen wie Amerika ohne Baseball. Wir möchten deshalb unsere Ankündigung eines nichtzionistischen Buches dahin modifizieren, daß dem Leser die üblichen Lobeshymnen über Israel ausnahmsweise erspart bleiben sollen und daß er statt dessen den Vorzug genießen wird, nur das Beste über Israel zu hören.Nidit als ob der Staat Israel keine Fehler hätte. Aber wir lieben ihn mitsamt seinen Fehlern, so, wie die Kanadier Kanada lieben, die Portugiesen Portugal und die Engländer Frankreidi. Der einzige Unterschied zwischen vms xmd den eben genannten Ländern besteht darin, daß wir auf der Landkarte bedeutend schwerer zu finden sind. Unser Land ist so winzig, daß die meisten Globen und Atlanten keinen Platz für seinen Namen erübrigen können. Gewöhnlich kennzeichnen sie es mit Jerusalem, als ob Israel die Hauptstadt von Jerusalem wäre, nicht umgekehrt.Nun, über derlei Kleinigkeiten wundern wir uns nidit. Überhaupt wundem wir ims über sehr wenig. Schließlich ist ja ganz Israel das Ergebnis einer Reihe von Wundern. Erinnern wir uns: Theodor HerzI, ein jüdischer Journalist aus Budapest, der kein Wort Hebräisch sprach, wurde durch den Dreyfus-Prozeß zu dem Entschluß inspiriert, einen jüdischen Staat ins Leben zu rufen. Und siehe da: ein paar Jahrzehnte später gab es diesen jüdischen Staat tatsächlich. Bis heute weiß kein Mensch, am allerwenigsten die Engländer, wie das alles geschah. Wunder haben also von Anfang an zum ständigen Inven-I ':nt!