Bővebb ismertető
VORWORT
Dieser Interpretationsband will Lehrern, aber audi Sdiülern, bei der Besprediung einiger Dramen von Peter Weiss helfen. Interpretationen und Hinweise sind entstanden aus der Unterrichtsarbeit in der gymnasialen Oberstufe. Da der Autor Peter Weiss in vieler Hinsicht dramatisches Neuland betritt, hatte es die Interpretation nidit immer leicht, ihm zu folgen. Auf keinen Fall sollte an überkommenen Kriterien festgehalten werden, die dem Werk nicht mehr gerecht werden können, denn dem H:
Wachsen, dem Wuchern der Kunst-Formen kommt nur die anschmiegsame Betrachtung nach (Rischbieter, Monographie, S. 85). Interpretationen und Hinweise sollen nur Möglichkeiten aufzeigen, sie verstehen sich keineswegs als vorbildliche oder einzig mögliche Methode der Betraditung. In vielen Fällen konnten nur Andeutungen gegeben werden. Aus der Sekundärliteratur - aber auch aus den Werken Weiss' - wurde sehr häufig, manche Stellen wurden sogar wiederholt zitiert. Dies ist mit dem Bewußtsein geschehen, dem Leser unnötiges Nachschlagen weitgehend zu ersparen und ihm trotzdem mehr zu bieten als nur Zitatfetzen. Für die Tatsache, daß es zu gelegentlichen Wiederholungen, auch in den Ausführungen, kommt, sei hiermit um Nachsicht gebeten. Oft läßt sich dieselbe Textstelle unter verschiedenen Aspekten interpretieren und erscheint aus diesem Grund In verschiedenem Zusammenhang und In verschiedenen Kapiteln.
Die Dramen Peter Weiss' sind nicht immer leicht zu behandeln. Sie ersdiließen sich erst voll auf der Bühne und zeigen sich dem kritischen Leser oft sehr spröde. Die Fülle von neuen Impulsen, die sie dem aufmerksamen Betrachter vermitteln, sollte allerdings für jede Mühe entschädigen. Für die vorliegende Arbelt gilt dies jedenfalls in vollem Maße.
Als besonders hilfreich bei der „Schularbelt" erwiesen sich die Ausführungen RIschbieters. Dem Kollegen Habermann, der mir sein Archiv von Zeitsdirlftenartikeln zur Verfügung stellte, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.
Zitiert wurde nach möglichst preiswerten Taschenbuditexten, wie sie an den Sdiulen fast ausschließlich verwendet werden,