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A Faint Cold Fear Thrills Through My Veins William ShakespeareZu diesem BuchAls Paulsen wach wird, ist die Tür nicht mehr verschlossen; er kann den Keller verlassen. Hoffentlich schláft Zierau noch, damit er unentdeckt aus dem Haus kommt Und dann findet er Zierau. Nein, der wird ihn nicht am Weggehen hindern. Er wird ihn auch nicht wegen des Einbruchs anzeigen. Zierau ist tot. Erschlagen. Der Schürhaken liegt neben ihm, und das Blut ist schon trocken.Paulsen hat eine Zeitlang bei Zierau gewohnt, hat für ihn den Hausknecht gespielt, geschuftet wie ein Pferd - immer in der Hoffnung, dafi Zierau Wort haltén und ihm die Stelle verschaffen werde. Aber Zierau hat nicht Wort ge-halten, und eines Tages konnten alle Nachbarn den erbitterten Streit mit anhören, der vor Paulsens Auszug stattfand.Und gestern abend ist Paulsen in angetrunkenem Zustand wegen einer dummen Kneipenwette bei Zierau eingestiegen, um drei Flaschen Tokaier aus dem Keller zu holen. Jemand hat ihn dort eingeschlossen. In seiner Wut hat Paulsen weitergetrunken, ist eingeschlafen Die Clique kann das mit der Wette bestátigen, ja. Aber wer wird ihm den Rest seiner Geschichte glau-ben? Kein Polizist auf der ganzen Welt. Auch kein Volkspolizist hier in der DDR.Klaus Möckel, geboren 1934 in Kirchberg/Sachsen, stammt aus einer Berg-arbeiterfamilie und lernte Werkzeugschlosser, ehe er 1963 in Romanistik promovierte, Verlagslektor, dann freischaffender Übersetzer wurde. Seit 1971 ist er Autor und lebt heute in Berlin (DDR). Weítere Kriminalromane sollen hier folgen.