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Lauf doch nicht so, es jagt dich ja niemand!" rief die Hökerfrau an der Ecke der Rue de l'Arbalestre und hob eine Handvoll Maronen.Das siebenjährige Kind rannte wie gehetzt weiter. Sein fußlanges faltiges Wollröckchen flog. Das Häubdien auf dem Kopfe saß schief, das sdiwarze Lockenhaar war zerzaust, und aus den angstvoll aufgerissenen Augen rannen Tränen. Plötzlich blieb es stehen und sah sidi scheu um. Nun war wohl niemand mehr hinter ihm her. Es erblickte nur hohe Mauern, über die alte Bäume sich neigten, vergitterte Fenster, verschlossene Spitzbogentüren, schweigende staubige Straßenzüge kreuz und quer - eine unheimliche, gespenstische Öde ringsum.Komm, hier!" rief eine Hökerfrau und hielt Maronen hin. Da tauchte die schleichende Gestalt einer Nonne auf. Das Kind stob entsetzt davon und verschwand um die nächste Straßenecke.Die Frau schüttelte verwundert den Kopf und legte die Hände über der Schürze zusammen. Dann blinzelte sie schläfrig in die warme Septembersonne. So still war es in diesem Winkel der Vorstadt Saint-Jacques, daß man sanft einnicken konnte. Es war hier viel angenehmer zu sitzen als im lärmvollen Trubel der Cité von Paris. Erst gegen Abend, wenn die Arbeiter aus der Stadt heimkamen, konnte es lebhafter werden. Gelobt sei Jesus Christus! Sahen Sie Cathérine, das Kind?" Die Hökerfrau fuhr aus dem Halbschlaf. In Ewigkeit oh amen!" stammelte sie verwirrt. Um Vergebung, barmherzige Schwester, ja, dort ach, ich gab nicht acht, es ist fort, das Kind. Und ich lockte es doch mit Maronen mit