Bővebb ismertető
Es war cin idealer Sommer. Am Ende des Bretterstegs hinter den Kabinén safien Pali und ich und liefien unsere Beine in das laue Wasser des Plattensees baumeln. Der Brettersteg war dazu bestimmt, den Badegásten das Gehen im schlammigen, von Froschlaich schleimigen, seichten Wasser am Ufer zu ersparen, wenn sie baden wollten. Aber wer die Eigenschaften des Bretterstegs kannte, ging doch lieber durch das seichte Wasser, als daft er den Steg betreten hatte. An schönen, sonnigen Tagén trockneten die Bretter des Stegs aus und waren voller Spane. Wer da unbedacht darauf trat, konnte manchmal einen ganzen Vormittag in seinen Sohlen herumstochern, bis sie blutig waren, anstatt zu baden. Hingegen, wenn der Plattensee Wellen schlug und die Latten des niedrigen Stegs nafi machte, wurden sie so schlüpfrig, dafi der unbesonnene Badegast mit einem lauten Aufschrei der Lángé nach hinfiel und in das schlammige Wasser glitt. Pali und ich safien als Lockvögel am Ende des Stegs, den Anschein erweckend, dafi auf diesem Steg niemandem irgend etwas Unerwartetes zustofien könnte; wir waren ja auch darauf gegangen und safien nun in beschaulicher Glückseligkeit an seinem Ende. Fast táglich gab es jemanden - den Gast irgendeines Villenbesitzers, eventuell einen Durchreisenden, oder jemand, der zum Weekend hergekommen war -, der sich rasch in sein Badetrikot warf und, bevor ihn noch irgendwer warnen konnte, dem fünfundzwanzig Meter langen Badesteg zulief. Pali und ich beobachteten diese Gestalten. Der Steg brachte sie alle in Aufregung. Er verführte sie gerade dazu, was sie unter gar keinen Umstanden tun sollten: Über ihn hinzulaufen. Das war immer ein herrlicher SpaíS. Die Mánner betraten den Steg voll Selbstgefühl, warfen sich in die Brust und blickten siegessicher umher, dann be-