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Johann Sebastian Bach - Drei Sonaten für Altblockflöte und Cembalo oder Klavier [antikvár]

Drei Sonaten für Altblockflöte und Cembalo oder Klavier [antikvár]

Johann Sebastian Bach

 
J. S. BACH 3 Sonaten für Flaute dolce und Generalbaß (Bearbeitung der 3 Sonaten für Flöte und Generalbaß) Die vorliegende Arbeit wurde vorgenomnnien, um sehr weit fortgeschrittene Blockflötenspieler auf diese Weise auch mit den Flötensonaten J. S. Bachs bekannt zu machen. Daß Bach selbst keinerlei Solosonaten für Blockflöte geschrieben hat, habe ich während meinet längjährigen Lehrtätigkeit oft ebenso als Mangel empfunden wie andere Blockflötenspieler. Wie bekannt ist, hat J. S. Bach die Flaute dolce ja nur...
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J. S. BACH 3 Sonaten für Flaute dolce und Generalbaß (Bearbeitung der 3 Sonaten für Flöte und Generalbaß) Die vorliegende Arbeit wurde vorgenomnnien, um sehr weit fortgeschrittene Blockflötenspieler auf diese Weise auch mit den Flötensonaten J. S. Bachs bekannt zu machen. Daß Bach selbst keinerlei Solosonaten für Blockflöte geschrieben hat, habe ich während meinet längjährigen Lehrtätigkeit oft ebenso als Mangel empfunden wie andere Blockflötenspieler. Wie bekannt ist, hat J. S. Bach die Flaute dolce ja nur kammermusikalisch verwendet (Kantaten, Brandenburgisches Konzert Nr. 2 und 4, Cembalo-Konzert F-Dur). Die Bearbeitung ist vom künstlerischen Standpunkt aus durchaus gerechtfertigt. Solchen Übertragungen und Umarbeitungen begegnen wir in der Literatur des 18. Jahrhunderts sogar sehr häufig. Als einige besonders auffallende Beispiele wären da zu nennen: J. S.Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 4 in G-Dur — Cembalo-Konzert F-Dur; Sonate G-Dur für Gambe und obligates Cembalo — Triosonate G-Dur für 2 Traversi und bezifferten Baß. Ferner G. Ph. Telemann: Konzert für Traverso und Streicher in D-Dur, dasselbe für Flaute dolce und Streicher in F-Dur. Die Musizierfreudigkeit des Barock ließ in vielen Fällen bei Sonaten überhaupt die Ausführung det Solostimme für verschiedene Instrumente offen. Wir finden z. B. oft Angaben wie „Flaute dolce oder Flauto traverso oder Oboe oder Violine". Entsprechend der Anweisung Telemarms zur Ausführung der „6 Duette für 2 Flöten oder Geigen" auf Blockflöten, in-der er die Übertragung in den französischen Violinschlüssel (eine kleine Terz höher) verlangt, ist auch die vorliegende Bearbeitung der Bachschen Flötensonaten erfolgt. Die 2. Sonate in G-Moll steht im Original in E-Moll (Nr. 5 der Gesamtausgabe), und die 3. Sonate in G-Dur steht im Original in E-Dur (Nr. 6 der Gesamtausgabe). Lediglich bei der i. Sonate in F-Dur wurde aus spieltechnischen Gründen von diesem Prinzip abgewichen. Das Original (Nr. 4 der Gesamtausgabe) steht in C-Dur und ergäbe bei einer Lesung im französischen Violinschlüssel Es-Dur, in welcher Tonart die Sonate selbst für virtuose Spieler nur sehr schwer ausführbar wäre. Geringfügige Veränderungen in der Seiestimme ergaben sich an einigen Stellen durch die begrenzte Höhe der Blockflöte, die ja nicht über das g' hinausgeht, und auf der das fis® auch tunlichst vermieden werden muß, da es auf den meisten Blockflöten unrein ist oder schwer anspricht. Bei einigen Sequenzen sind Oktavierungen, die in der ersten Figur nötig waren, auch in den folgenden Figuren beibehalten worden, um die musikalische Linie det Sequenz nicht zu zerstören (Sonate II, 2. Satz, Takt 59, 60, 61; Sonate III, 3. Satz, Takt 5 und 7). Die einwandfreie Wiedergabe dieser Sonaten ist natürlich nur auf einem erstklassigen Instrument möglich, auf dem auch das fis^ und gis* gut ausführbar sind; also auf einer Alt-F-Flöte mit barocker (sogenannter englischer) Griffweise mit Doppellochbehrung für die beiden tiefsten Töne. Berlin 1950 Greta Richert. Zur Aussetzung des bezifferten Basses wäre noch kurz folgendes zu sagen: Im Menuett der i. Sonate in F-Dur findet sich in allen Handschriften eine ausgesetzte Continuo-stimme, die, von geringen Abweichungen abgesehen, die Solostimme einbezogen hat, so daß die Annahme berechtigt erscheint, daß sie eine Bearbeitung des Menuetts für Cembalo allein ist. Um den Charakter einer Continuostimme zu wahren, wurde sie unter Beibehaltung des Basses neu ausgesetzt. Die vom Original abweichenden gelegentlichen Oktawersetzungen des Basses ergeben sich aus der Transposition. Berlin 1950 Johannes Snigula.

Termékadatok

Cím: Drei Sonaten für Altblockflöte und Cembalo oder Klavier [antikvár]
Szerző: Johann Sebastian Bach
Kiadó: Mitteldeutscher Verlag
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 230 mm x 300 mm
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