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Borítóján a védőfólia kissé feljött.
BERTOLT BRECHT (1898-1956) hatte schon 1928 in seiner Dreigroschenoper dem zeitgenös-sischen Bürgertum eine historische Londoner Unterwelt als satirischen Spiegel vorgehalten. „Zwischen Dreigroschenoper und Dreigroschen-roman liegen acht Jahre. Das neue Werk hat sich aus dem alten entwickelt. Aber das geschah nicht in der versponnenen Weise, in der man sich das Reifen des Kunstwerkes gewöhnlich vor-stellt. Denn diese Jahre waren politisch entschei-dende. Ihre Lektion hat der Verfasser sich zu eigen gemacht, ihre Untaten hat er beim Namen genannt, ihren Opfern hat er ein Licht aufge-steckt. Er hat einen satirischen Roman großen Formats geschrieben ... Bürgerliche Rechtsordnung und Verbrechen —das sind nach der Spielregel des Kriminalromans Gegensätze. Brechts Verfahren besteht darin, die hochentwickelte Technik des Kriminalromans beizubehalten, aber dessen Spielregel auszu-schalten. Das Verhältnis zwischen bürgerlicher Rechtsordnung und Verbrechen wird in diesem Kriminalroman sachgemäß dargestellt." (Walter Benjamin, um 1936.)