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Lage und Bedeutung
Geographische Lage. Dresden liegt inmitten einer Elbtalweitung, die den Raum zwischen Pirna und Meißen umfaßt und etwa 40km lang und bis 20 km breit ist. Im Nordosten wird diese Talweitung vom Borsberg (bei Dresden-Pillnitz) bis Dresden-Klotzsche durch den steilen Bruchrand der Lausitzer Granitplatte begrenzt, weiter elbabwärts, in der Lößnitz bei Radebeul, durch den Steilhang des Meißner Granit-Syenit-Massivs. In die Steilhänge, die teils bewaldet, teils besiedelt, teils durch Obst-und Weinbau genutzt sind, schneiden zahlreiche kurze Bachtäler ein, die das Landschaftsbild beleben und z. T. als Ausflugsziele beliebt sind (Friedrichs-, Kepp-, Helfenberger, Wachwitz-, Loschwitz-, Frießnitz-, Lößnitzgrund). Zwischen Dresden-Neustadt und den Stadtteilen Klotzsche und Hellerau liegt vor dem Steilabfall eine breite, nach Norden sanft ansteigende Sandterrasse. Im Südwesten ist die Elbtalweitung von den allmählich ansteigenden Ausläufern des Osterzgebirges gesäumt. Mehrere langgezogene, in ihrem unteren Teil dicht besiedelte Bachtäler münden hier in das Elbtal ein (Müglitz-, Lockwitz-, Weißeritztal). Von den Randhöhen beiderseits des Elbtals hat man an vielen Stellen schöne Ausblicke auf Dresden und seine Umgebung. Die Böden der Elbaue bestehen aus eiszeitiichen Lehmen und Sanden sowie aus nacheiszeitlichen Ablagerungen. Die Elbe beschreibt im Stadtgebiet drei Bögen. Eine Insel hat sich nur bei Pillnitz erhalten. Das ausgemauerte Flußbett ist im Mittel 113 m breit, die Fahrrinne bei Mittelwasser durchschnittlich 190 cm tief. Acht Brücken spannen sich im Stadtgebiet über den Strom. Der Nullpunkt des Elbpegels liegt bei 103 m ü.d.M., der Altmarkt 113m ü.d.M. Der höchste Punkt der Stadt befindet sich in Dresden-Bühlau (315 m). Die Länge der Stadtgrenze beträgt 101 km. Mit 225,8 km^ Fläche gehört Dresden zu den europäischen Städten mit der größten flächenmäßigen Ausdehnung. Daran haben außer den vielen Grün- und Parkanlagen in den Wohngebieten auch das 57 km^ große Waldgebiet der Dresdner Heide, die Weiten Elbwiesen und die Gärtnereien und Äcker in den Randbezirken erheblichen Anteü. Mit 507692 Einwohnern (31.12.1974) ist Dresden die drittgrößte Stadt der DDR (nach Berlin und Leipzig).
Dresden ist die Hauptstadt des gleichnamigen Bezirkes der DDR. Es ist in fünf Stadtbezirke eingeteilt - Mitte, Nord, Süd, Ost, West -, die eigene Volksvertretungen, Räte und Bürgermeister und eigene Rathäuser haben.
Das wiedererstandene Dresden ist als ein Zentrum sozialistischer