Bővebb ismertető
Vor einigen Jahren fragte mich eine Bekannte, ob ich nicht Lust hätte, ein Buch über mein Leben zu veröffentU-chen. Ich verstand damals nicht recht, was an meinem Leben denn so interessant sein sollte, dass irgendjemand darüber würde lesen wollen.
Ich hatte selten über meine Kindheit gesprochen oder woher ich eigentlich kam. Stattdessen versuchte ich jahrelang, mich anzupassen und so zu werden wie jeder normale Mensch in meinem Umfeld. Eine Kultur und ein Leben anzunehmen, die mir im Grunde fremd sind. Und obwohl es mir äußerlich gut gelingt, finde ich keinen inneren Frieden und nicht die Zugehörigkeit, nach der ich mich so sehne.
Ich bin unglücklich, fühle mich oft sehr verloren, wie ein Geist, der nie zur Ruhe kommt. Ich lebe das Leben eines Vagabunden, ziehe von einem Ort zum anderen und hoffe jedes Mal, an diesem neuen Ort mein Glück und den Frieden zu finden, den ich mir so sehr wünsche. Doch immer wieder werde ich enttäuscht.
Mein Leben vergeht, ich werde älter, und langsam frage ich mich, wohin ich eigentlich gehöre. Immer öfter denke ich an meine Kindheit zurück. Nach fünfzehn Jahren in der modernen Welt müsste ich mich doch perfekt angepasst haben. Kann die Kindheit einen Menschen so prägen? Dann wieder überlege ich mir, was wohl wäre, wenn man ein 17-jähriges deutsches Mädchen in der Welt aussetzen würde, in der ich aufgewachsen bin. Wäre es für sie anders?
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