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EINLEITUNGMarionetten des Wetters?er Mensch ist der Herr der Natur, so sagt man doch, nicht wahr? Er__' beherrscht die Naturkräfte, er läßt die Wärme für sich arbeiten,zwingt die Elektrizität, seine Maschinen zu treiben, schaltet bewußt und selbstherrlich mit Licht und Schall, mit Schwerkraft und chemischer Energie. Er lauscht der lebenden Natur ihre Geheimnisse ab, heilt Krankheiten, züchtet neue Pflanzen- und Tierrassen, er türmt gewahige Gebäude in die Höhe und wühlt sich tief in die Erde. Er fährt durch die Weltmeere, fliegt durch die Luft und rast unter der Erde in dunklen Schächten zu seinem Ziele. Ja, er hat begonnen, den Weltraum zu erobern. Er hat die Natur überwunden, sein Geist ist der Herr, die Natur seine Dienerin! So drückt man sich doch aus und stellt dieses Kolossalgemälde des Menschen weithin sichtbar in die Geschichte: seht, so herrlich weit haben wir es gebracht!Und die Natur? Die Dienerin? Gelegentlich einmal ist es, als recke sie sich nur ein wenig, als spiele sie mit ihrer Kraft - und die ganze MenschenherrUchkeit ist vorüber. Da rasen Tornados über die Länder, reißen ein, was Menschen gebaut, da wirbeln die Stürme durch die tropischen Meere, zerfetzen die stolzen Schiffe der Menschen; Seebeben, Erdbeben, Blitzschläge, Riesenfluten, Feuer und Verderben - und dann ist wieder alles ruhig. Die Natur hat ihr Wort gesprochen - und der Mensch, ihr angeblicher Herr, schweigt still, baut mühsam wieder auf, was sie, mit einer Geste nur, ins Nichts gewirbelt hat."