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MEER, STEIN UND SONNE - EWIGER RHYTHMUS DES LEBENS VON DUBROVNIK
(~T/t 7 ie das Meer ewig rauscht und V V die Felsen ewig sind in ihrem Bestand und die Sonne mit ihrer Wár-me immer von Neuem die Schönheit dieser altén Stadt und ihre Küste be-strahlt, so erneuert sich auch Dubrovnik ewig und nur hier in seiner Atmo-sphare vor den Augen seiner altén Be-kannten und Freunde, wenn sie ihm aus allén Teilen der Welt entgegenei-len. Die Stadt unterhalb des Berges Srd, ihres geographischen und mytho-logischen Schutzwalles, die Stadt ein-zigartiger Schönheit und Harmonie, die ihre Schwingen über ihre Felsen und Abhange bis zum Meer ausbreitet, das sie mit seinen Wogen umspielt, konnte durch die langen Jahrhunderte ihrer stürmischen Geschichte ihren Fortbestand bis zu unseren Tagén si-chem.
Mit der Durchschlagskraft ihrer unzerstörbaren Wurzeln erhob sie sich aus den Ruinen und Verwüstungen, leistete dem Zahn der Zeit Widerstand und den Anstürmen von Macht-habern und Eroberern, die vor ihren Mauern aufgehalten wurden, bis zu dem Augenblick des tragischen Schicksals, als die Okkupationstrup-pen Napoleons den Lebensfaden der freien Republik abschnitten. Aber Napoleons Okkupation und nach ihr die hundertjahrige Herrschaft Oster-reich-Ungarns und die Besetzung der Faschisten im Jahre 1941 bis zur neue-ster zerstörerischen Okkupation 1991 durch die serbisch-montenegrini-schen Horden - alle diese feindlichen Krafte sind ara Ende doch besiegt wor-den und verschwanden.
Und die Stadt, selbstbewuBt und stolz, mit hoch erhobenem Banner ihrer Freiheit und dem alle Porén ihres Lebens und Bestehens durchdringen-
den freiheitlichen Geist, lebte und überlebte alles, sammelte mit neuem Aufschwung alle ihre Krafte um in ihrer freien Heimat, der Republik Kroa-tien, ein neues Leben aufzubauen und zu entwickeln das ihrer ruhmreichen Vergangenheit und dem Érbe ihrer Vorfahren würdig ist.
Dubrovnik ist eine Stadt offenen Herzens, einfach und freundschaftlich in ihrem Empfang aller gutgesinnten Besucher aus allén Teilen der Welt. Es ist eine Stadt enger Gassen und hoher Mauern, aber weiter Ausblicke und mit dem Horizont der Unendlichkeit des Meeres, durch das alle Wege in ihrer Geschichte geöffnet waren. Ei-nen Teil ihrer ruhmvollen Geschichte übertrug sie in ihre Gegenwart und so war sie mit ihrer ungewöhnlichen di-plomatischen Geschicklichkeit Jahrhunderte hindurch der Schnittpunkt der Wege zwischen Ost und West, Nord und Süd, aber ebenso wusste sie mit unerreichbarem Können den Handel und den Giiteraustausch über die Grenzen unüberbrückbarer Barrie-ren und Gegensátze der Ordnung, der Regierungen, Kulturen und der Jahrhunderte zu organisieren, so wie sie auch heute im touristischen Verkehr dieses Jahrhunderts einer der Welt-sammelplatze der Touristen aller Kon-tinente ist, eine Stadt der Begegnung von Künstlern, Diplomaten, Wissen-schaftlern, Fachleuten verschiedener Berufe aus allén Teilen der Welt. Und dies ist das neue Dubrovnik, stolz auf seine Tradition und sein ganzes kultu-relles und historisches Érbe, aber auch stolz und selbstbewusst auf seine heu-tige Zeit und besonders auf seine freundschaftlichen Begegnungen mit allén Völkern und Bewohnern der Welt.
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