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VORWORT DES VERLAGES
Zum Lebenswerk Konrad Dudens gehören nicht nur sein berühmtes Buch über die Rechtschreibung, sondern auch seine Neubearbeitungen der „Etymologie" der neuhochdeutschen Sprache" und der „Grundzüge der Neuhochdeutschen Grammatik für höhere Büdungsanstalten und zur Selbstbelehrung für Gebildete" von Friedrich Bauer. Konrad Dudens Bemühen galt also der Pflege der neuhochdeutschen Schriftsprache im weitesten Sinne.
Der Verlag hat sich nach Konrad Dudens Tod die Fortführung seines Lebenswerkes zur Aufgabe gestellt und die Dudenredaktion zur Neubearbeitung und Neuschöpfung von Nachschlagewerken über die deutsche Gegenwartssprache ins Leben gerufen. Im Rahmen ihres Auftrages sind nach dem zweiten Weltkrieg bereits der Band „Rechtschreibung", der „Stilduden" und der „Bilderduden" als Neubearbeitungen erschienen. Jetzt folgt die Grammatik als letzter Band der großen Vier.
Die Absicht, die sprachpflegerische Aufgabe der Dudenredaktion auch auf den grammatischen Bereich auszudehnen, wurde 1935 durch die von Otto Basler bearbeitete Duden-Grammatik erstmals verwirklicht. Inzwischen haben sich die Auffassungen über den Aufbau unserer Muttersprache so grundlegend geändert, daß der jetzt vorgelegte Band gegenüber dieser ersten Ausgabe als völlig neues Werk betrachtet werden muß.
Am Ende dieser umfangreichenAxbeit gilt es, zunächst jenen Mitarbeitern zu danken, die außerhalb 'er Dudenredaktion stehen und Sonderkapitel bearbeitet haben. Es sind dies folgende Herren mit folgenden Themen:
Dozent Dr. Max Mangold: Der Laut
Dr. Helmut Gipper: Der Inhalt des Wortes und die Gliederung des Wortschatzes
Professor Dr. Christian Winkler: Die Klanggestalt des Satzes.
Die übrigen Kapitel wurden von der Dudenredaktion geschrieben. Dabei fiel Herrn Dr. phil. habil. Paul Grebe neben der Gesamtplanung des Werkes der Abschnitt über den Satz, Herrn Dr. Rudolf Köster der Abschnitt über die Wortarten und Herrn Dr. Dieter Berger das