Bővebb ismertető
Erstes Kap i t el I Als ich an einem Julimorgen um acht Uhr entlassen wurde, regnete es so heftig, dafi eine Ente ertrinken konnte. Es war ein ziemlich merkwürdiges Gefühl, so in die Welt hinauszuspazieren, die für mich dreieinhalb lange Jahre stillge* standén hatte. Vorsichtig náherte ich mich ihr, indem ich mich ein paar Meter von dem eisenbeschlagenen Tor entfernte, dann blieb ich stehen, um die Freiheit zu spüren. An der Ecke würde mich ein Greyhound=Bus in Empfang neh= men und nach Haus bringen, aber im Augenblick war mir nicht danach zumute, nach Haus zu fahren. Ich wollte nichts, als an der Kanté des Gehsteigs stehen, den Regen auf meinem Gesicht spü= ren und mich mit der Tatsache vertraut machen, daS ich jetzt frei war, dafi ich nicht noch eine Nacht in der Zelle verbringen und mein Leben mit Mördern, Verbrechern und Perversen teilen mufite, wie ich es in all diesen Monaten getan hatte. Der Regen bildete Pfützen auf der StraGe. Er klatschte auf meinen vier Jahre altén Hut und meinen fünf Jahre altén Regen= man tel: warmer Regen, aus einem wolkenverhangenen Himmel, der so dunkel und böse aussah wie ich. Ein blitzender Buick Century glitt neben mich, und das elek= trisch betriebene Seitenfenster schob sich herunter. Harry!" Die Wagentür schwang auf, als ich mich vorbeugte, um den Fahrer anzustarren. John Remek grinste mich an. Steig ein - du wirst ganz nafí", sagte er. Ich zögerte, dann stieg ich in den Wagen und schlug die Tür zu. Renick griff nach meiner Hand und drückte sie. Sein dunkles, scharfgeschnittenes Gesicht verriet deutlich seine Freude, mich wiederzusehen. Wie geht's dir, altes Haus?" fragte er. Wie fühlst du dich als freier Mensch?" Mir geht es gut", sagte ich und befreite meine Hand aus