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Das erste Kapitel
Ein schwarzes Schaf rast durch den Schnee - 18 Kinder laufen um die Wette - Lude muß weinen - Herr Wiedmann droht mit Ohrfeigen
- Wir drehen die Zeit zurück - Der rote Autobus ist ahfahrtbereit -Der dicke Martin zeigt seine Muskeln, und Karli hat Halsweh - Helmut schlägt einen Ringkampf vor - Tante Beate lernt Josef kennen
- Die Fahrt geht los - Helmut ist wütend, und Josef reißt aus - Thomas rettet die Situation - Es donnert in der Luft, und plötzlich wird es finster - Es muß etwas Schreckliches geschehen sein.
Am 26. Dezember, dem zweiten Weihnachtsfeiertag, raste ein dickes schwarzes Schaf durch den Schnee neben der Landstraße, die nach Bergstadt führt.
Es war gegen Mittag und sehr warm. Das Schaf rannte, so
schnell es konnte, auf den nahen Wald zu. Es war so dick, daß
es von weitem aussah wie eine große, dunkle Kugel. Hinter ihm
her liefen 18 Kinder, Buben und Mädchen.
Das ist ein ungewöhnhcher Anfang für eine Geschichte, nicht
wahr?
Aber die Geschichte selbst ist gleichfalls ungewöhnlich - und deshalb muß es wohl auch ihr Anfang sein. Weit hinten in der langen Reihe der Kinder, die dem fetten schwarzen Schaf nachliefen, stolperte ein erschöpftes kleines Mädchen. Das kleine Mädchen weinte bitterlich und rief immer wieder verzweifelt: »Josef, Josef, komm doch bitte, bitte zurück!«
Anscheinend hieß das Schaf >Josef<, und anscheinend gehörte es dem kleinen Mädchen. Aber es war ein eigenwilliges Schaf, und es kümmerte sich weder um die Rufe des armen kleinen