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»Das ist unmöglich!« sagte Mortonson. »Das ist völlig unmöglich! Da spielt einer total verrückt!«
Er beugte sich wieder über die Berechnungen, die der Computer nach den eingegebenen Daten ausgespuckt hatte, und schüttelte den Kopf. Der Computer mußte irgendwo einen durchgebrannten Draht oder einen klemmenden Kontakt haben was da an Zahlen in der typisch eckigen Schrift der automatischen Schreibmaschine vor Mortonson lag, war so ungeheuerlich, daß es sich nur um einen Fehler handeln konnte.
Dr. Henry Mortonson war kein Mann, den man so schnell aus der Fassung bringen konnte. Wer sich über 25 Jahre lang mit dem Weltall und seinen Gestirnen beschäftigt, wer Planetenbahnen berechnet und Millionen Lichtjahre entfernte Spiralnebel mit riesigen Spiegelteleskopen abtastet, den können so kleine irdische Dinge wie ein Rechenfehler nicht erschüttern.
Trotzdem verlor Mortonson jetzt einen Augenblick die Fassung. Als zweiter wissenschaftlicher Direktor der astronomischen Forschungszentrale und Sternwarte Mount Hillary hatte er sich für die nächsten Wochen ein >Lieblingskind am Himmek — wie er es nannte — reserviert: den am 7. März — also vor 9 Monaten — von dem in Hamburg-Bergedorf tätigen Astronomen Lobus Ko-hatek durch Zufall entdeckten Kometen, der sich mit einer ungeheuren Geschwindigkeit der Erde näherte und der am Ende des Jahres und in den ersten Januartagen als eine Himmelserscheinung groß und deutlich, mit einem riesigen flammenden Schweif über das Firmament rasen sollte. Ungefährlich, in einer Entfernung von 250 Millionen Kilometern ein faszinierendes Schauspiel, wie es nur alle 9 bis 12 Millionen Jahre von der Erde aus sichtbar ist. Dann sollte sich der Komet Kohatek wieder
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