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Zur Einführung Nach dem Mißerfolg der „Traviata" bei der Premiere in Venedig komponierte der italienische Maestro für Paris eine fünfaktige Große Oper in französischer Sprache: „Les vepres siciliennes". „Die sizilianische Vesper" vermochte sich auf den italienischen Bühnen nicht durchzusetzen. Wenig erfolgreich war auch „Simon Boccanegra", ein Werk, das Verdi später in Zusammenarbeit mit seinem Librettisten Boito neubearbeitete und das in seiner endgültigen Fassung aus dem Jahre 1881 in den letzten Jahrzehnten auch in...
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Zur Einführung Nach dem Mißerfolg der „Traviata" bei der Premiere in Venedig komponierte der italienische Maestro für Paris eine fünfaktige Große Oper in französischer Sprache: „Les vepres siciliennes". „Die sizilianische Vesper" vermochte sich auf den italienischen Bühnen nicht durchzusetzen. Wenig erfolgreich war auch „Simon Boccanegra", ein Werk, das Verdi später in Zusammenarbeit mit seinem Librettisten Boito neubearbeitete und das in seiner endgültigen Fassung aus dem Jahre 1881 in den letzten Jahrzehnten auch in Deutschland viele Freunde gefunden hat. Als Mißgriff muß man dagegen Verdis Neubearbeitung des „Stiffelio" betrachten, die 1857 in Rimini unter dem Titel „Aroldo" aufgeführt wurde. Das Werk ist heute völlig in Vergessenheit geraten. Nach den negativen Erfahrungen mit seinen letzten Premieren vermochte sich Verdi zunächst nicht auf ein neues Sujet festzulegen. Er wollte ursprünglich auf seinen alten Plan zurückgreifen, einen „Re Lear" nach Shakespeares Tragödie zu komponieren, gab jedoch dieses Projekt wieder auf, da ihm im Teatro San Carlo in Neapel, für das die neue Oper geschrieben werden sollte, weder die geeigneten Sänger noch die nötige Zeit für die Vorbereitung zur Verfügung standen. Schließlich einigte sich Verdi mit dem Literaten Antonio Somma, der hauptberuflich als Rechtsanwalt tätig war, einen Text des bekannten französischen Bühnenautors und Librettisten Eugene Scribe als Opernbuch zu bearbeiten. Scribe hatte um 1830 für den Komponisten Auber ein Libretto „Gustav III." geschrieben, dem eine wahre Begebenheit aus der schwedischen Geschichte der jüngsten Vergangenheit zugrunde liegt. Das Sujet behandelt das Attentat der schwedischen Adelspartei gegen den als absolutistischen Herrscher regierenden König Gustav III., der die Rechte des Adels beschnitt und sich bei seiner Herrschaft vor allem auf das Bürgertum stützte. — In Frankreich, das damals vom Bürgerkönig Louis Philippe regiert wurde,

Termékadatok

Cím: Ein Maskenball [antikvár]
Szerző: Antonio Somma Giuseppe Verdi
Kiadó: G. Ricordi & Co.
Kötés: Fűzött papírkötés
Méret: 100 mm x 150 mm
Antonio Somma művei
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