Bővebb ismertető
Es verstünde sich eigentlich von selbst,
diese Einleitung im Original-Hingerl-
Bayerisch zu schreiben. Aber das geht
nicht mehr. Er hat nun schon zuviele
Freunde auch außerhalb der bayeri-
So hat er ausg'schaut . .
sehen Landesgrenzen, selbst — man
denke - in Preußen. Sie alle würden
kein Wort verstehen, und das wäre ein Jammer. Hingerl, das gilt für die Uneingeweihten,
ist der einstige Familienname des Engels Aloisius, den Sie rechts im Bilde gerade auf sich
zuschweben sehen. Wie man in diesem Buch erfahren wird oder auch dem denkwürdigen
Brief in Hingerls Hand entnehmen könnte, befindet sich Engel Aloisius soeben auf seinem
ersten Fluge nach München. Millionen haben sein vergnügtes Herabschweben auf die
Dächer seiner geliebten Heimatstadt in den deutschen Kinos oder gar daheim am Fernseh-
schirm erlebt. Dabei haben sie so manches darüber gehört, auf welch tragikomische
Weise der so bescheidene Dienstmann 172 vom Münchener Hauptbahnhof mit dem Schicksal
der Bayerischen Staatsregierung verkoppelt wurde und heute noch ist.
Spöttische Leute lassen verlauten, es wäre vielleicht besser gewesen, Hingerls persön-
liches Auftreten in einem so mitreißenden Film zu verhindern, um die bayerischen Belange
zu schonen. Aber was wäre damit gewonnen? Rein nichts. Verloren aber wäre das ver-
gnügte Schmunzeln und das köstliche Lachen, das einst schon Adolf Gondrell, der Unver-
gessene, seinem bayerischen und außerbayerischen Publikum abverlangte, wenn er ihm
auf seine Art die zwerchfellerschütternde Ludwig-Thoma-Geschichte vom „Münchner im
Himmel" in dramaturgischer Vollendung vortrug und jedem, der dabei war, für einige
Minuten Sorgen und Kummer von der Stirne wischte. -