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1.Ich gehe jetzt. Er stand in der Tür und machte sein Schafsgesicht, die Mischung aus Erleichterung und schlechtem Gewissen, die er mit einem verbindlichen Lächeln zu tarnen versuchte. Vergeblich natürlich, denn sie kannte ihn zu gut.Er trug seine kurze, mit Lammfell gefütterte Nappa-lederjacke. Die Art, in der die Jeans lässig auf den Hüften saßen, ließ den Erfolg der letzten Diätkur erkennen. Sie hatte umsonst abgewogen, geschnitzelt und fettfrei gebraten. Er ging nun zu einer anderen Frau. Und daß es ihre Freundin Tina war, machte den Verlust noch schlimmer.Das Regal lasse ich dir, sagte er, aber diese beiden Sachen möchte ich gem noch mitnehmen. Das Segelschiff-Modell in voller Takelage hatte Sandra ihm letztes Jahr zum vierzigsten Geburtstag geschenkt. Mit dem Globus war ihre Mutter Weihnachten eingetrudelt. Der blaue Planet, mein Junge. Du bist doch der geborene Globetrotter. Ach, wie hübsch! Danke, Mom! Das scheußliche Stück konnte von innen. her blau beleuchtet werden. Sandras Mutter mochte Frank sehr und hatte ihn sich als amtlichen Schwiergersohn gewünscht. Er war eben ein Strahlemann für Schwiegermütter und andere Frauen. Besonders für Tina. Nur nicht für mich, dachte Sandra. Da hat er sich nach dem stürmischen Anfang wenig Mühe gegeben. Wie er da hilflos in der Tür stand, das Segelboot unter dem rechten, den Globus unter dem linken Arm, gewannen die beiden Trophäen geradezu symbolisches Format. Der Globetrotter zog weiter.