Bővebb ismertető
Vorwort
Wir heißen Sie in unserer Sammlung willkommen und wünschen Ihnen angenehme und anregende Stunden. Schon viele Menschen haben die Bilder der berühmten Maler betrachtet und im Gang durch die Räume Freude gefunden. Dabei will Ihnen dieser Führer als handliches und stets griffbereites Mittel nützlich sein. Nicht wenige der Besucher haben verstanden, daß der größere Gewinn immer darin liegt, sich mit den Kunstwerken eingehender zu beschäftigen. Nur dem aufmerksamen Betrachter zeigen die Kunstwerke ihre Schönheit, und wer sie «verstehen» will, muß sie befragen. Sehen und Empfinden wird dabei durch nichts so sehr angeregt wie durch Kenntnisse; und Wissen über Kunst ist heute jedem erreichbar, der einen entsprechenden Wunsch hat und verfolgt. Belohnt wird er durch das sich vertiefende Erlebnis, das die Bilder unseren Sinnen und unserem Begreifen anbieten.
Der Führer, der Sie nun also begleiten soll, kann dazu nicht mehr als Anregungen geben. Er vermittelt zunächst einen Überblick über das Gebäude, in dem Sie sich befinden und die Aufteilung seiner Stockwerke und Räume für Zeiten und Schulen. Eine solche, in 25 Abschnitten gegebene Orientierung und jeweilige Charakterisierung ist dort besonders hilfreich, wo den räumlichen Gegebenheiten folgend gelegentlich der kunsthistorische Ablauf unterbrochen ist, um an anderer Stelle wieder aufgenommen zu werden. Hingewiesen ist auf Grundtendenzen, denen die Werke eines Landes oder eines Stiles Ausdruck geben, auch auf soziale und politische Hintergründe.
Die Galerie Alte Meister zeigt Werke der europäischen Kunst seit dem Mittelalter bis an die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Es ist im wesentlichen jener alte Sammlungsbestand, der innerhalb weniger Jahrzehnte zusammengetragen worden ist und den man sofort in seiner außergewöhnlichen Schönheit erkannte und rühmte. Die für die damalige Zeit und für das Urteil der Sammler bezeichnende Bevorzugung der großen Meister der Malerei im 16. und 17. Jahrhundert machte die Dresdner Galerie zu einem «Fest des Auges». Die Auswahl der Bilder, die in diesem Leitfaden im einzelnen behandelt werden, soll dabei möglichst viele Aspekte veranschaulichen, sie bietet Meisterwerke höchsten Ranges. Es ist versucht, Charakter und Sinn dieser Bilder in der allerdings immer unzulänglichen Hilfe des Wortes zu bestimmen. Man sollte dabei nicht vergessen, daß durch einzelne Objekte zwar eine Vorstellung von künstlerischer Vollkommenheit vermittelt werden kann, kaum aber von kunsthistorischen Prozessen. Erst aus einer Vielzahl der Leistungen und aus der Fülle der Verschiedenheiten ergibt sich das Bild der Epoche, des Stils, der Schule.
t'pwpil
lÄfllP
i ' I,
.1,1 ' . I
FJ |i; 1., : >
Wi'i:-.
tf,,"
I
i.i r ,1 •
Iii ,1h 1 : 1 ¦ ¦ . !¦ '
I' I ' i I i
i'i''I
Ji|i i-'ir .iii, j', i
i "¦/'•r'ii
'I; lilllf i.'', f-Ät;