Bővebb ismertető
Franz, das ist der Held dieses Tages, der Mann zwischen dreißig und vierzig, der Junggeselle, der Beamte in mittlerer Stellung, unser Freund Taxenbach. Sein Dasein verläuft abseits des großen Stromes. Niemals ist er unter denen gewesen und wird es niemals sein, die, geklammert an das Rad der Ereignisse, in sausendem Schwung dahinrollen, immer in Gefahr, zermalmt oder abgeschleudert zu werden. Ruhig lebt er und merkt kaum, wenn weit draußen (ihm will es scheinen: an der Peripherie) große und wilde Dinge geschehen. Klein ist sein Weg, klein die Bewegung. Und doch dünkt es ihn manchmal, daß ihm auf dem großen Rad kein zu schlechter Platz zuteil geworden sei. Denn nach allem — so schließt er — muß er nahe der Nabe, nahe dem Ursprung sein. Und damit ist er zufrieden. Er ist es zufrieden, daß die Jahre vergehen mit ihren Jahreszeiten, daß die Tage und die Nächte voneinander zehren, bis die langen Tage kurz und die kurzen Nächte lang werden. Er ist es zufrieden, daß ein Tag vergeht wie der andere. Wenigstens von außen besehen, wenigstens in dem Urteil derer, die dort draußen kämpfen und bekämpft werden, siegen und besiegt werden. Aber freilich, die dort draußen haben im Grunde kein Urteil. Denn sie kennen ja gar nicht das Leben unseres Freundes Franz Taxenbach, das
7