Bővebb ismertető
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Crosse geschichtliche Ereignisse werden nicht nur von einer allgemeinen Erregung, von einem Aufschwung oder Niedergang des menschlichen Geistes begleitet, sondern unweigerlich auch von Leiden und Entbehrungen, die alles gewohnte Maß übersteigen and die der Mensch nicht abzuwenden vermag. Für den, welcher sich bewußt ist, daß die
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sich abrollenden Ereignisse die Bewegung der Geschichte sind, oder wer gar selbst in der Geschichte ein bewußt bewegender Teil ist, hören die Leiden nicht auf zu sein, so wie der Schmerz nicht aufhört, wenn man weiß, welcher Krankheit er entspringt. Doch wird ein solcher Mensch die Leiden anders ertragen als der, welcher sich über die Geschichtswichtigkeit des Geschehens keine Gedanken macht und nur weiß, daß das Leben heute leichter oder schwerer, besser oder schlechter ist, als es gestern war oder morgen sein wird. Beim ersten gibt die geschichtliche Logik dem Leid einen Sinn, während es dem zweiten vorkommen wird, das Leid sei einzig zum Leiden geschaffen, so wie das Leben nur zum Leben gegeben scheint.
Der Oberleutnant der Zarenarmee Wassili Dani-lowitsch Dibitsch befand sich auf dem Heimweg aus deutscher Kriegsgefangenschaft in seine Vaterstadt Chwalynsk, eine Kreisstadt an der Wolga. Der Gefangenenaustausch zwischen Deutschland und Sowjetrußland war bereits seit einiger Zeit im Gange, doch hatte man Dibitsch trotz seines beharrlichen Drängens lange nicht in die Austauschkontingente aufnehmen wollen. Er war wegen zweimaligen Fluchtversuchs in die alte sächsische Festung Königstein überführt worden, die in ein Disziplinar-gefängnis für rückfällig ausbrechende alliierte Offiziere umgewandelt war. In der Festung Königstein
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