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Prolog
Von den dreiundzwanzig Passagieren, die im Flugzeug von Zürich nach London saGen, überlebten ungefáhr die Hálfte, als die Maschine kurz nach dem Abflug an einem Berghang ab-stürzte. Unter den Toten befanden sich ein jüngerer englischer Kabinettsminister, einige Mitglieder eines hollándischen FuG-ballvereins, eine Antiquitátenhándlerin aus London namens Vanessa Roswell und ein Mann, dessen Leiche niemand be-anspruchte und von dem die Behörden zuerst annahmen, daS er ein Hollánder sei, bis sich nach náherer Überprüfung her-ausstellte, dafi sein PaC gefálscht war.
Die Tochter von Vanessa Roswell flog wenige Stunden, nachdem sie von dem Unglück eríahren hatte, mit einem Freund der Familie, Gerald Stanton, nach Zürich, in der Hoff-nung, dali ihre Mutter sich unter den Überlebenden befánde. Vor seiner Abreise hatte Gerald Stanton einen Gescháftspart-ner in Mexico City angerufen, dem seinerseits das Kunststück gelungen war, die telefonische Verbindung mit einer einsamen Hazienda in den Bergen südlich von Taxco herzustellen, wor-aufhin ein anderer Mann, der Stádte und Flugzeuge haGte, nach Mexico City fuhr, um die erstbeste Maschine zu besteigen. «Irgendeine Stadt in Európa, von der aus ich direkten An-schluG nach Zürich habe», hatte er mit müder Stimme zu dem jungen Mann am Schalter gesagt. Er landete am Tag nach der Katastrophe. Es schneite, und der Schnee bedeckte die schreck-lichen Trümmer. Der Mann fröstelte und sehnte sich nach der mexikanischen Sonne. Die Opfer lagen in der Schule eines kleinen Dorfes in der Náhe der Unglücksstelle aufgebahrt. Die Leiche von Vanessa Roswell war schon identifiziert wor-den, und so ging der Mann, dem Ratschlag des Polizisten fol-gend, in das fünf Kilometer entfernte Hotel. In der Halle vor dem offenen Kaminfeuer safien ein álterer Herr und eine junge Frau, deren starrer Ausdruck Kummer und Verzweiflung ver-rieten.