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VORWORT ZUR DEUTSCHEN AUSGABE
Daß wir in einer schnellebigen Zeit leben, gilt nidit nur für den säkularen Raum. Audi im Bereidi der Kirdie wediseln die Neu-ersdieinungen, mögen sie Experimente innerhalb oder außerhalb des Gemeindelebens oder literarisdie Erzeugnisse betreffen. Von diesem Phänomen kurzlebiger Erfolge sind audi Bestseller nidit aus-gesdilossen. Sie mögen für einige Zeit die Gemüter bewegen, früher oder später jedodi ermüdet die Diskussion darüber, es kommen neue Dinge, die einen besdiäftigen, und all dies sdieint dann denen redit zu geben, die kirdilidi oder theologisdi immer so weitermadien, als ob nidits gesdiehen wäre. So könnte man also audi getrost Robinsons „Gott ist anders - Honest to God" wieder ad acta legen, zumal von vorneherein feststand, daß es uns in Deutsdiland theologisdi nidits Neues zu sagen hatte, ja sogar das Altbekannte in einer etwas „oberflädilidien" Art anbot.
Aber nun gesdiah etwas Merkwürdiges. Dies Budi hat nidit nur für kurze Zeit die Gemüter erregt, es ist zu einer Art Arbeitsbudi geworden, und zwar nidit so sehr für unverbindlidie Debattiergruppen, wie man annehmen könnte, sondern für Mensdien, die sidi ernsthaft um neue Formen kirdilidier Arbeit bemühen. Dies gilt vor allem für England und Amerika, aber audi für diristlidie Arbeitszentren in Afrika und Asien. Haben diese Mensdien eine sdiledite Theologie? So würde man wohl in Deutsdiland vermuten. - Aber vielleidit muß man die Dinge einmal anders sehen.
Es geht um Mensdien, die von einer tiefen Unruhe gepadtt sind im Bilde darauf, wie die Christenheit ihre Verantwortung in einer säkularen Welt redit erfüllen kann. Sie haben bereits bestimmte Aufgaben angepadkt und sind nun auf der Sudie nadi einer Theologie, die ihnen besser als die herkömmlidie hilft, diese säkulare Welt als Ort des Handelns Gottes zu erkennen und ihn selbst zu finden in den weltlldien Beziehungen. Sie wissen, daß sie dies alles nidit können ohne die prophetisdie Weisung der Heiligen Sdirift. Aber sie sind der Meinung, daß die Auslegung der Sdirift einen säkularen