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EINFÜHRUNG
Man muß im Werke Teilhard de Chardins unbedingt mehrere Ebenen, mehrere Schichten unterscheiden, die sich deutlich voneinander abheben, obschon sie nicht voneinander getrennt werden dürfen.
An erster Stelle ist das fachwissenschaftliche Werk des Paläontologen^u nennen\
Auf einer anderen Ebene folgt dann die wissenschaftliche Synthese, die Schau der Welt, die sich dem hervorragenden Gelehrten im Laufe vierzigjähriger Forschungsund Denkarbeit aufgedrängt hat, das Bemühen um eine naturwissenschaftliche Erklärung des gesamten raumzeitlichen Phänomens, das, was man Teilhard de Chardins „Phänomenologie" nennen kann.
Und schließlich darf das theologische Denken des Paters nicht vergessen werden, seine Christologie, seine Spiritualität und seine Mystik.
Diese Ebenen sind wohl voneinander verschieden, aber es darf nicht übersehen werden, daß Teilhards paläontologische Forschungen die Grundlage für seine Schau der Welt, seine „Weltanschauung", gebildet haben und daß
^ Vgl. Titres et travaux de Pierre Teilhard de Chardin, ein vervielfältigter Bericht, der anläßlich der Berufung des Paters an das College de France abgefaßt wurde.
Siehe auch Jean Piveteau, L'ouvre paléontologique du P. Teilhard de Chardin (Quaternaria, Rom 1955).
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