Bővebb ismertető
Zum GeleitDiese Einführung üi die deutsche Sprachgeschichte soll in erster Linie dem germanistischen Studium an den ungarischen Universitäten dienen. Es will kein sog. Lehrbuch sein, well der Verfasser der Meinung ist, daß das Universitätsstudium nlch einfach aus der Bearbeitung gewisser Lehrbücher und Pfllchtlek-tUren besteht.Es soll vielmehr ein HUfsbuch sein, ein Wegweiser unter den in deutscher, englischer, schwedischer, französischer, polnischer und russischer Sprache erschienenen,mehr als 40 Sprachgeschichten wissenschaftlicher oder populärer oder nur programmatischer Art. Es soll zum Erkennen sprachlicher Probleme erziehen, zum selbständigen Denken und zur Weiterarbeit aufgrund der Fachliteratur anspornen, natürlich auch die wichtigsten Tatsachen der deutschen Sprachgeschichte mitteilen. Sprachgeschichte lernt man nicht aus dem Buch, aus einem Skriptum, sondern in der lebendigen Vorlesung, vielmehr noch in SemlnarUbungen. Erlernen kann man sie höchstens in einer Lebensarbelt. Wenn unsere Studenten die Universität mit dem Bewußtsein verlassen, daß nach dem Absolutorium das eigentliche Studium beginnt, dann hat der Universitätsunterricht sein Ziel erreicht. Wenn sie In ihren Beruf den Anspruch auf ständige Vervollkommnung ihrer sprachlichen BUdung mitnehmen, wenn dieser Anspruch Uber praktische Ziele hinaus, eventuell bis zu wissenschaftlichen oder künstlerischen Aufgaben reicht, dann dürfen wir unseren Germanistikunterricht fruchtbar nennen. Diesem Gedanken möchte auch unsere Einführung dienen.Die Einleitung bestimmt den Begriff der Sprachgeschichte, skizziert dann die Entwicklung der deutschen Sprachgeschichtssclirelbung, charakterisiert bei jeder Sprachgeschichte die Konzeption, die der Anordnung und der Bearbeitung des immer mehr anwachsenden Stoffes, der Verwirklichung fortwährend weiterentwickelter Gesichtspunkte zugrunde liegt. In einem besonderen Kapitel werden die Fragen der Perlodlslerung besprochen. Mit einer solchen Einleitung ist dem Anfänger am meisten geholfen: denken wir an ähnliche Arbelten in der Literaturwissenschaft.Die Literaturhinweise erstreben natürlich keine Vollständigkeit, sie dienen lediglich zur weiteren Orientierung. Dabei werden auch Veröffentlichungen der ungarländischen Sprachwissenschaft nicht vergessen, einerseits aus Rücksicht auf den oben ausgesprochenen Hauptzweck, anderseits um diese oft in ungarischer Sprache erschienenen Arbelten der internationalen Germanistik zuzuführen. In der Darstellung hielt Ich mich an die schönen Worte, die ADOLF BACH im Vorwort der letzten Ausgabe seiner "Geschichte-5- jh.